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Was ist in Frankreich das richtige Büro-Outfit für Frauen?

26. Oktober 2012

Wie zieht man sich bei der Arbeit richtig an? Eine schwierige Frage. Viele sind sich gar nicht bewusst, welche Bedeutung die Kleidung auf unsere Außenwirkung hat und was sie über unsere Persönlichkeit aussagt. Und manchmal vergreift man sich schneller im Stil, als man denkt. Hier sind neun goldene Regeln für den richtigen Look im Büro.

1. Den Dresscode im Unternehmen herausfinden

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Kleidervorschriften. Anders ausgedrückt: Wer in der Finanzbranche arbeitet, kleidet sich anders als jemand, der bei einem Verlag beschäftigt ist. Werfen Sie also schon vor dem Bewerbungsgespräch einen diskreten Blick auf den Kleidungsstil der Mitarbeiter in dem jeweiligen Unternehmen. So vermeiden Sie es, in Karottenjeans und einem buntgemusterten Hemd zum Vorstellungstermin zu erscheinen, während alle anderen eher Anzug und Krawatte tragen.

2. Alte Angewohnheiten ablegen

Wir versuchen alle, uns im Büro von unserer besten Seite zu zeigen. Aber aus Furcht vor zum Beispiel anzüglichen Bemerkungen oder weil Sie nicht die nötige Ruhe haben, wählen Sie immer nur das graue Kostüm, anstatt auch mal das farbenfrohere Kleid auszusuchen. Das Ergebnis: Dadurch, dass Sie jeden Tag denselben Stil zur Schau tragen, werden Sie unscheinbar, so dass man Sie am Ende kaum noch wahrnimmt. Es geht nicht darum, eine Revolution im Kleiderschrank anzuzetteln, aber bestimmte kleidertechnische Angewohnheiten und Automatismen kann man durchaus abzulegen.

3. Ein bisschen originell

Keine einfache Aufgabe. Es gilt, die richtige Dosis an Exzentrik herauszufinden, die in Ihrem Unternehmen noch gestattet ist. Wichtig zu wissen: Originalität ist nicht immer gleichbedeutend mit Eleganz. Die verbindet man oft eher mit einer gewissen Schlichtheit.

4. Drei Farben, mehr nicht

Zu viele Farben wirken oft konfus. Zügeln Sie also Ihr Bedürfnis bunt wie ein Tuschkasten ins Büro zu gehen. Experten empfehlen, zwei, maximal drei Farben zu kombinieren. Von schwarz einmal abgesehen, sollte man aber auch darauf verzichten, nur einfarbig herumzulaufen.

5. Achtung Kniestrümpfe

Eieiei! Das geht ja gar nicht. Strickstrümpfe, zu kurze Socken oder beige Strumpfhosen à la Großmutter. Kein Zweifel, solche Fehltritte können das Outfit wirkungsvoll vernichten. Gut, vielleicht haben Sie das Gefühl, Strumpfhosen kaufen zu müssen, weil nach jedem Waschgang ein Teil vom Sockenpaar fehlt. Wie auch immer, versuchen Sie, auch hier auf die richtige Auswahl an Fußbekleidung zu achten.

6. Es lebe das Accessoire

Geben Sie Ihrem Stil durch diskrete Accessoires den letzten Schliff und Pfiff. Ein hübscher Gürtel, ein farbiges Halstuch, fein funkelnde Ohrringe - so kann man auf dezente aber wirkungsvolle Weise seinen eigenen Stil betonen, ohne es zu übertreiben. Und auch hier können Sie jedes Detail wunderbar variieren.

7. Finger weg vom Dekolleté

Vermeiden Sie als Frau am besten einen womöglich etwas zu aufreizenden Kleidungsstil. Also möglichst keinen zu tiefen Ausschnitt wählen, auch sollte der Rock weder zu kurz noch mit einer Netzstrumpfhose kombiniert werden. Und heben Sie sich Ihre Make-Up-Künste für den Gang in die Disco auf - am Arbeitsplatz muss es nicht geschätzt werden. Fürs Büro gilt: Auch hier ist weniger mehr.

8. Lassen Sie sich inspirieren

Überall, in der Politik, in den Medien, in Filmen, Zeitschriften oder einfach auf der Straße gibt es Menschen, deren Stil man gerne imitieren möchte. Sei das Anne Will mit legerem Jacket und Jeans, sei es Kate Middleton mit ihren raffinierten und gleichzeitig schlichten Abendroben oder einfach Ihr stets gut gekleideter Vermieter. Fragen Sie sich: Welche Dinge und Details sind es, die Ihnen an anderen gefallen. Überlegen Sie, welche davon auch zu Ihnen passen könnten. Denn es hält Sie niemand davon ab, sich zurückzuhalten.

Quelle: terrafemina.com