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5 Tipps für einen erfolgreichen französischen Lebenslauf als Projektingenieur

17. Juni 2014

Bewerbungen können in Frankreich je nach Branche unterschiedlich aussehen. Im Folgenden schauen wir uns den Lebenslauf eines Projektingenieurs an und analysieren, wie man ihn verbessern kann. Dazu geben wir 5 nützliche Tipps.

Vorlage eines französischen Lebenslaufes für einen Projektingenieur herunterladen

Erster Eindruck: Das formulierte Ziel im Titel („Ingénieur Projets - Ingénieur d'Études") wirkt etwas einfach gegenüber der aktuellen Position des Bewerbers als Projektleiter. Es vermittelt dadurch den Eindruck, als wollte der Bewerber auf eine frühere Position zurück und könnte den Schluss zulassen, die aktuelle Arbeitsstelle wäre ein Misserfolg. Das ist angesichts der gut im CV dargestellten beruflichen Weiterentwicklung ziemlich schade.

1. Eine Kurzzusammenfassung hinzufügen

Durch eine solche Zusammenfassung kann dem Werdegang eine Vision gegeben werden und es können Ziele formuliert werden, die dem Personaler helfen zu verstehen, was den Bewerber dazu bewegt, wieder als Ingenieur zu arbeiten.

Hier können außerdem die eigenen Schwerpunkte betont und das Berufsziel untergebracht werden.

Auf diese Weise kann der Bewerber viel leichter eingeordnet werden und der CV macht von Anfang einen einen gut lesbaren Eindruck.

2. Kernkompetenzen: Jene mit dem größten „Mehrwert" herausstellen

Allgemein können die verwendeten Aufzählungszeichen im Lebenslauf bemängelt werden, besonders bei der Darstellung der letzten Position. Sie dienen eigentlich dazu wichtige Informationen zu betonen, damit sie bei der Lektüre auf jeden Fall registriert werden.

Werden sie jedoch ständig verwendet, verlieren sie leicht ihre Wirkung.

Zweiter Punkt: Die Auflistung erscheint vollständig, sollte aber angesichts des Verantwortungsbereichs des Bewerbers stärker strukturiert werden - indem man grundlegende Aufgaben („Analyse et définition des besoins utilisateurs, élaboration du cahier des charges fonctionnel") von besonderen Aufgaben („Conception de KPI automatisés") getrennt darstellt. Auch das vereinfacht die Lesbarkeit des Lebenslaufs.

3. Rubrik „beruflicher Werdegang": die Weiterentwicklung innerhalb einer bestimmten Position zeigen

Was die Darstellung von Erfahrungen innerhalb einer Position angeht, gerade wenn es sich um einen verhältnismäßig langen Zeitraum gehandelt hat, sollte man die eigene Weiterentwicklung und die Entwicklung des Verantwortungsbereichs veranschaulichen. Das gelingt beispielsweise dadurch, indem man die verschiedenen Projekte voranstellt, die man geleitet hat.

Besonders bei einer langen Anstellungsdauer könnte es falsch verstanden werden, wenn man keinerlei Fortschritt in der eigenen Entwicklung darstellt, weil es den Eindruck von Stagnation vermittelt. Ein Personalverantwortlicher könnte befürchten, dass der Bewerber nicht an einer Weiterentwicklung interessiert ist.

4. Auf Ergebnisse eingehen

Die Beschreibungen der Positionen beschränken sich hauptsächlich auf Verantwortungsbereiche, die dem Bewerber anvertraut worden sind und gehen nicht auf die Ergebnisse ein, die er erreicht hat.

Der Personalverantwortliche könnte etwas ins Zweifeln kommen, wenn die die Aufgaben eines „Projektleiters" die „Übernahme und Leitung mehrerer Projekte" oder „Anwenderschulung" waren, denn das gehört zu den Grundlagen dieses Berufs. Besser wäre es an dieser Stelle genau darauf einzugehen, was man in seiner Funktion dem Unternehmen gebracht hat und auf welche Weise man bestimmte Ergebnisse erzielt hat.

5. Das Layout des Lebenslaufs

In der Darstellung des Lebenslaufs gibt es ein paar Schönheitsfehler, zum Beispiel ist „capacité d'adaptation" weniger eingerückt, als „expertise de l'algorithmique" oder „BAFA".

Auch wenn es sich hierbei nur um kleine Mängel handelt, können diese schon ausreichen das Vertrauen eines Personalverantwortlichen in den Bewerber zu schmälern.

Die Wahl des grünen Hintergrunds ist außerdem fragwürdig. Neben ästhetischen Gesichtspunkten sind zwar farbige Schriften oder Hintergründe gut sichtbar und lenken den Blick, aber diese Farbe passt hier einfach nicht zur anvisierten Branche. Wenn schon, so sollte man sich an neutrale Farbtöne halten, die auch zur Corporate Identity des potenziell künftigen Arbeitgebers passen.

Der Lebenslauf sollte also einfacher, übersichtlicher und professioneller gestaltet werden und alle Schönheitsfehler sollten entfernt werden.

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