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Schneller Berufseinstieg mit ISFATES

Im letzten Jahr feierte das Deutsch-französische Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft (DFHI, Institut Supérieur Franco-Allemand de Techniques, d'Economie et de Sciences ISFATES) sein dreißigjähriges Bestehen. Die 1978 gegründete Hochschule mit Standort Metz hat den ältesten binationalen europäischen Studiengang ins Leben gerufen. Er ist einen kleinen Rundgang wert.



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Seit seiner Gründung hat das Institut mehr als 2000 französische und deutsche Studenten ausgebildet. Die sechs angebotenen Studienzweige - Logistik, Betriebswirtschaft, Informatik, Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik - bieten jungen Menschen eine berufsbezogene Ausbildung, in der sie beste Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelles Know-how erwerben. Die Aufnahme erfolgt nach dem Abitur - oder gleichwertigem Abschluss - mittels Bewerbungsunterlagen und Sprachtest. Das Studium umfasst drei oder fünf zwischen Metz und Saarbrücken alternierende Studienjahre, darunter ein obligatorisches Praktikum (im dritten Semester) in einem deutschsprachigen Land für die Franzosen und einem frankophonen für die Deutschen. Seit drei Jahren werden zum Abschluss zweisprachige Doppeldiplome ausgehändigt.


Vorteile einer Grande Ecole und einer Universität


Mit seinen 380, zur Hälfte deutschen, zur Hälfte französischen Studenten (Jahrgang 2008-2009) kombiniert das Institut zugleich die Vorteile einer Grande Ecole und einer Universität. So wurde ein Verein für ehemalige Hochschulabsolventen gegründet. Außerdem nimmt die ISFATES an vielen Aktivitäten teil (in diesem Jahr zum Beispiel an der Rallye Raid 4L Trophy). Darüber hinaus sind die Studiengebühren günstig, sie entsprechen denen der öffentlichen Hochschule (weniger als 200 Euro für die Licence, etwas mehr für den Master). „Die Interdisziplinarität an unserem Institut bedeutet ein Privileg für die jungen Menschen, die nicht nur zusammen mit Franzosen und Deutschen studieren, sondern auch zusammen mit Teilnehmern von anderen Studiengängen", bemerkt Direktor Etienne Baumgartner.


Für alle Studienzweige ist ein weiterführendes Masterstudium möglich. Seit kurzem können Studenten sich für einen Master einschreiben, ohne zwingend über einen ISFATES-Bachelor zu verfügen.


Berufsaussichten


Durch seine Besonderheit eröffnet der Ausbildungsgang die verschiedensten Berufsperspektiven: „Ganz gleich, welchen Studiengang sie belegt hatten: Die Absolventen finden innerhalb von 6 Monaten eine Anstellung. Das ist ein wichtiger Pluspunkt", stellt Etienne Baumgartner fest. Fünf große Berufszweige zeigen sich besonders aufnahmebereit: Marketing, Management, Produktions- oder Projektleitung, Personalverwaltung sowie Finanz- und Rechnungswesen.


Isabelle Sittler absolvierte im Jahre 1994. Die dynamische junge Frau arbeitet heute am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft in Luxemburg. Sie erinnert sich: „Ich habe dort Betriebswirtschaft studiert. Besonders vorteilhaft waren der enge Kontakt zu einer anderen Kultur und Praxiserfahrungen in zwei Sprachen. Man lernt viele Leute kennen und öffnet sich für Europa.


Die Deutschkurse sind anfangs schwierig, aber die Studenten werden gut betreut. Dank meiner linguistischen Fähigkeiten, meiner Kenntnisse und meinem Selbstvertrauen habe ich sehr schnell eine Anstellung gefunden."
Vor kurzem wurde das Abkommen verlängert, das das Institut seit zehn Jahren mit der Polytechnique Montréal verbindet. Demnach haben die Studenten nun die Möglichkeit, am Ende des Masters ihre Studien in Québec abzuschließen!


Wenn Sie Interesse haben, sollten Sie das Institut schon zu Jahresbeginn ab Januar kontaktieren.


Weitere Auskünfte unter 0033 3.87.31.50.30 oder im Internet unter www.dfhi-isfates.eu.