Connexion-Emploi

Die führende deutsch-französische Jobbörse

Xing, das Lieblingsnetzwerk der Mitglieder von Connexion-Emploi, noch vor Viadeo oder LinkedIn

 

Wenn es darum geht eine Arbeit zu finden, bevorzugen die Mitglieder von Connexion-Emploi Xing als soziales Netzwerk, gefolgt von Viadeo und LinkedIn. Dies ist das Ergebnis einer Online-Umfrage, welche von Connexion-Emploi vom 9. bis 24. Juni geführt wurde. 204 Leute aus Deutschland und Frankreich nahmen daran teil.

Nach Meinung der Befragten, hängt Xing seine Konkurrenten deutlich ab: 62,7% der Befragten nutzen dieses soziale Netzwerk, welches in Deutschland gegründet wurde, im Falle einer Jobsuche. Die beiden Konkurrenten LinkedIn und Viadeo, in Frankreich populärer, folgen Kopf an Kopf mit jeweils 39% der Stimmen (mehrere Antworten waren erlaubt). Facebook und Twitter haben laut Umfrage-Teilnehmer weiterhin Schwierigkeiten in Hinsicht auf den professionellen Nutzen: Gerade einmal 12% und 1% der Befragten verwenden diese Netzwerke um fündig bei der Arbeitssuche zu werden.

Eines der Merkmale der professionellen Netzwerke scheint dabei das „relative Reservat" seiner Mitglieder zu sein. Nur wenige der Befragten benutzen sie um sich den Gruppen-Diskussionen anzuschließen, während Facebook oder Twitter regelmäßig derartige Debatten auslösen, um nicht zu sagen „wahre Revolutionen" entfachen. Gerade einmal 32% der befragten Personen nehmen regelmäßig an Diskussionen über Xing, LinkedIn oder Viadeo teil, obwohl sie angaben sich mehrmals wöchentlich in diesen Netzwerken "aufzuhalten".

Der wichtigste Aspekt für die Befragten ist dabei ein eigenes Profil zu haben, um Kontakte zu knüpfen (60,8%), neue berufliche Herausforderungen zu entdecken (58,8%) oder von einem Personalvermittler dank eines professionellen Profils gefunden zu werden (51%). Der Benutzer möchte zwar gesehen und kontaktiert werden, dies heißt aber nicht unbedingt, dass er in diesen Netzwerken sonderlich aktiv ist. Er nimmt bereitwillig von der Möglichkeit Abstand, zu sehen und zu nutzen, wer sein Profil aufgerufen hat bzw. mit Personen in Kontakt zu treten, mit welchen er bis dato nicht im Kontakt stand. 76,5% der Befragten gaben an eine kostenlose Mitgliedschaft zu haben, d.h. dass sie keine Mitgliedschaft besitzen, die ihnen überhaupt diese Funktionen ermöglicht. Obwohl eine Mitgliedschaft an professionellen Netzwerken selten 5 Euro monatlich überschreitet, wird diese Ausgabe von den befragten Personen als unnötig oder überteuert empfunden.

Die Befragten scheinen sich somit vor allem bei professionellen Netzwerken anzumelden, um ihre online Präsenz zu sichern und zu pflegen, Neuigkeiten ihrer Kontakte in Erfahrung zu bringen und um auf dem aktuellen Stand bzgl. Veränderungen oder Netzwerk-Treffen zu bleiben; all diese Funktionen werden schließlich kostenlos angeboten.

Angaben, die von Unternehmen anscheinend unterschätzt werden: Nach einer von den deutschen Universitäten Bamberg und Frankfurt a.M. geführten Studie, benutzen nur eine geringe Anzahl von den 1000 größten deutschen Unternehmen soziale Netzwerke regelmäßig um nach einem zukünftigen Mitarbeiter zu suchen. Experten sind allerdings der Meinung, dass die Tendenz steigend ist. Selbst Facebook schließt sich dieser Bewegung an: Die Applikationen wie Branchout oder BeKnown, die erst kürzlich auf dem Markt erschienen sind, nehmen eine wichtige Rolle im weltweit größten sozialen Netzwerk ein. Nach einer Studie über soziale Netzwerke des Beratungsunternehmen Kienbaum, bestätigte dieses: "Personalsuche über soziale Netzwerke ist die Tendenz von morgen."

Cécile Boutelet

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