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Die führende deutsch-französische Jobbörse

Unbefristeter Arbeitsvertrag garantiert

Mit der Mobilität der Studenten innerhalb Europas und der Welt wächst auch die Konkurrenz zwischen den Universitäten. Bislang spielt das Forschungsniveau eine entscheidende Rolle. Doch die Entscheidung für eine fremde Universität hängt auch mit der weltoffenen Haltung zusammen, die diese international an den Tag legt.



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Deutsch-französische Studiengänge festigen somit den Ruf der Universitäten im internationalen Vergleich. Prof. Dr. Rolf G. Renner, Vorsitzender des Frankreich- Zentrums der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, kennt diese Problematik nur zu gut: in Zusammenarbeit mit Universitäten in Paris, Lyon und dem Centre Universitaire d'Enseignement du Journalisme in Straßburg bietet das Frankreich-Zentrum gleich mehrere deutschfranzösische Studiengänge an.


ParisBerlin: Kann man heute tatsächlich behaupten, dass die europäischen Universitäten miteinander konkurrieren?


Rolf G. Renner: Nun, wir konkurrieren natürlich auch mit entsprechenden französischen und deutschen Studiengängen. Aber gerade für Journalisten bieten wir ein derart spezialisiertes Ausbildungsangebot, dass unsere Absolventen ausgesprochen gute Chancen haben. Diese Spezialisierung ist insbesondere im internationalen Vergleich durchaus sinnvoll.


Wie kann man die Studenten eher für einen deutsch-französischen Studiengang als für einen Aufenthalt in England oder in den USA motivieren?


Wir haben in der Regel spezifisch motivierte Studenten, die zumeist einschlägig vorgebildet sind (deutsch-französisches Abitur, Bilingualität, usw.). Meist kommen auf jeden Studienplatz gut fünf Bewerber.


Beschränken sich die Berufsperspektiven der Absolventen auf Deutschland und Frankreich?


Derzeit bekommen alle unsere Absolventen einen meist unbefristeten Arbeitsvertrag. Wegen der interessanten Angebote, die aus diesem speziellen Umfeld kommen, arbeiten sie fast zu hundert Prozent in deutschen oder französischen Medien oder in internationalen Agenturen, die in einem der beiden Länder vertreten sind.