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Digitale Jobsuche in Frankreich: Das optimale Profil für Ihr deutsch-französisches Karrierenetzwerk

Digitale Jobsuche in Frankreich: Das optimale Profil für Ihr deutsch-französisches Karrierenetzwerk

Ob Sie nun auf Jobsuche sind oder nicht, das Internet ist heute zu einem unverzichtbaren Werkzeug für den beruflichen Erfolg geworden. Mittlerweile nutzt es jede Personalberatung, um neue Mitarbeiter zu finden. Beispielsweise sind so Veröffentlichungen von klassischen Stellenanzeigen in Zeitungen sehr rar geworden.



Wie nutzt man das Internet bei der Arbeitssuche in Frankreich

1. Wie nutzt man das Internet bei der Arbeitssuche in Frankreich?

Schnell und einfach von Personalvermittlern entdeckt zu werden, ist die Herausforderung des digitalen Zeitalters, und Sie als Bewerber sollten sich dessen immer bewusst sein. So lassen sich Ihre Chancen auf dem aktuellen Arbeitsmarkt erhöhen, angefangen mit einem online verfügbaren Lebenslauf, den Sie in mehreren Sprachen verfasst und am Arbeitsmarkt in Frankreich und Deutschland angepasst haben, einem aktuellen Profil in den sozialen Netzwerken und der sinnvollen und gezielten Verwendung von Keywords in einem deutsch-französischen Kontext.

Mit Hilfe des Internets ist es möglich, einerseits den Arbeitsmarkt zu beobachten und andererseits für potentielle Recruiter sichtbar zu sein. Man kann dabei zwischen einer aktiven und passiven Jobsuche unterscheiden:

  • Bewerber auf aktiver Jobsuche suchen eine konkrete Arbeitsstelle.

  • Bewerber auf passiver Jobsuche nutzen das Internet dagegen eher dazu, ihre eigene Branche zu beobachten.

Beide Herangehensweisen sind in erster Linie digital. Dank der sozialen Netzwerke, Foren sowie spezialisierten Webseiten (z.B. Jobboards), kann der Bewerber Präsenz zeigen und gleichzeitig kontaktiert werden.

Aber eine Jobsuche kann auch "persönlich" ablaufen. Dazu zählen zum Beispiel physische Treffen auf Jobmessen Ihrer Branche oder auch der Aufbau und die Pflege eines professionellen Netzwerks.



Warum sollte man den Markt aufmerksam beobachten

2. Warum sollte man den Markt aufmerksam beobachten?

Die Vorteile der aktiven Marktbeobachtung

Passende Stellenangebote schnell entdecken: Eine aktive Marktbeobachtung erlaubt zuallererst, sehr schnell Stellenangebote zu entdecken, auch wenn diese etwas versteckt sind. Da eine Mitarbeitersuche viel Zeit und Geld kostet, versuchen Recruiter mehr und mehr, sehr gezielt nach geeignetem Personal zu suchen. Susanne Goniak, deutsch-französische Senior Personalberaterin bei Eurojob-Consulting, erklärt:

"Ich veröffentliche meine Stellenangebote in speziellen Foren, beispielsweise auf LinkedIn."

Schnell gefunden werden: Personalberater gehen immer mehr dazu über, über Bewerber, die sich auf eine Stellenanzeige beworben haben, online Informationen einzuholen. Daher haben Kandidaten, die in den sozialen Netzwerken schnell zu finden sind und deren Profil auf dem aktuellsten Stand ist, gute Chancen eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Besser den Arbeitsmarkt der eigenen Branche verstehen: Die aktuelle Höhe der Gehälter in Frankreich zu kennen, die für Ihren Beruf und Ihre Branche gelten, kann bei einem Vorstellungsgespräch von großem Vorteil sein. Überhaupt hilft es Ihnen dabei, Ihre Jobsuche möglichst optimal zu gestalten, wenn Sie sich über die aktuellen Entwicklungen in Ihrem Bereich auf dem Laufenden halten.

Sich abheben: Je präsenter Sie auf dem Arbeitsmarkt auftreten, desto stärker können Sie sich von solchen Bewerbern abheben, die ein ähnliches Profil mitbringen.

Die Vorteile der passiven Marktbeobachtung

Eine bessere Ausgangslage bei möglichen Verhandlungen haben: Die passive Marktbeobachtung ist ein wichtiges Mittel, um Ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben. Selbst ohne wirklich auf konkreter Arbeitsuche zu sein, ist es wichtig, sich über die Höhe der Gehälter in Ihrer Branche auf dem Laufenden zu halten, eine wichtige Grundlage für etwaige Verhandlungen mit einem Arbeitgeber.

Sich abwerben lassen: Wenn Sie Ihre Karriere etwas beschleunigen möchten, kann es sinnvoll sein, Ihren aktuellen Arbeitgeber zu verlassen und bei einem anderen Unternehmen mit einem höheren Gehalt anzufangen. Je präsenter Sie sind, umso besser stehen Ihre Chancen, auf eine interessantere Position "gestoßen zu werden".

Sich auf alle Eventualitäten gefasst machen: Die passive Marktbeobachtung macht es Ihnen möglich, auf eine plötzliche Änderung in Ihrem Unternehmen oder auch in Ihrem Privatleben zu reagieren: Entlassung aus wirtschaftlichen Gründen, Meinungsverschiedenheiten mit Ihrem Arbeitgeber, Versetzung Ihres Partners, dem Sie gerne in ein anderes Land folgen wollen oder in eine andere Stadt... Mit einem Profil in den sozialen Netzwerken bleiben Sie weiterhin sichtbar und greifbar für mögliche Recruiter. Damit gewinnen Sie bei der Suche nach einem neuen Job viel Zeit.



Wie kann ich den französischen Arbeitsmarkt beobachten

3. Wie kann ich den französischen Arbeitsmarkt beobachten?

Ob Ihre digitale Jobsuche passiv oder aktiv abläuft, die Werkzeuge dafür sind die gleichen. Lernen Sie, diese gezielt einzusetzen, um sich von den anderen tausenden beruflichen Profilen, die Ihrem ähneln, abzusetzen. Dafür sollten Sie der Pflege Ihrer digitalen Präsenz regelmäßig Zeit widmen.

Die wichtigsten Online-Werkzeuge für die Jobsuche

Ein aktueller Lebenslauf: Der Lebenslauf ist das wichtigste Mittel bei der Jobsuche. Optimieren Sie ihn, aktualisieren Sie Ihre persönlichen Daten sowie den beruflichen Werdegang und laden Sie ihn in einer Datenbank hoch, die zu Ihrer Branche, zu Ihrem Beruf und zu Ihren Spezialisierungen passt, zum Beispiel in die CVthèque von Connexion-Emploi.

Diese Lebenslaufdatenbank ist auf Jobs im deutsch-französischen Kontext spezialisiert und richtet sich an Bewerber, die über gute Sprachkenntnisse in Deutsch, Französisch oder Englisch verfügen. Daher wird in diesem Fall empfohlen, dass Sie Ihren Lebenslauf auf Französisch und auf Deutsch hochladen, da die Personalvermittler Bewerber in diesen beiden Sprachen suchen.

Ihr Lebenslauf sollte zeigen, was Sie können, was Sie suchen und idealerweise, ab wann Sie zur Verfügung stehen oder Ihre Kündigungsfrist. Susanne Goniak hebt hervor:

"Der Lebenslauf sollte schon beim Überfliegen deutlich machen, welchen Beruf der Bewerber ausübt. Was er ist, was er anzubieten hat. Der Kandidat muss sich wie ein Dienstleister verhalten und nicht wie ein Jobsuchender."

Pflegen Sie Online-Profile in mehreren sozialen Netzwerken: Soziale Netzwerke sind eine wunderbare Möglichkeit, Präsenz auf dem Arbeitsmarkt zu zeigen. Es existieren beispielsweise viele deutsch-französische Gruppen, die den Kontakt zu Unternehmen, zu Angestellten und Arbeitssuchenden herstellen. Sie haben also die Qual der Wahl.

Xing richtet sich in erster Linie an den deutschen Arbeitsmarkt, Viadeo an den französischen und LinkedIn ist sehr international ausgerichtet. Ihr Profil auf diesen Netzwerken stellt Ihren beruflichen Werdegang dar, Sie sollten es also regelmäßig aktualisieren und versuchen, aktiv zu bleiben.

Verfolgen Sie die Jobangebote und nehmen Sie Kontakt mit Personen auf, die in einer ähnlichen Branche wie Sie tätig sind. Die Communities in Netzwerken wie Facebook können ebenfalls sehr nützlich sein, aber passen Sie hier auf, was Sie posten (Fotos, Kommentare, Nachrichten)! In jedem Fall sollten Sie professionell bleiben.

Verwenden Sie Keywords mit Bedacht: Schlüsselwörter oder Tags organisieren das Leben im Internet. Daher sind sie auch ein unverzichtbares Mittel bei der digitalen Jobsuche. Verwenden Sie Keywords auf Ihren Online-Profilen und in Ihrem Online-Lebenslauf, um Ihre Branche, Ihren Beruf, Ihre Kompetenzen und Ihre Sprachkenntnisse zu beschreiben. Susanne Goniak dazu:

"Bewerber sollten flexibel bei der Anwendung von Keywords bleiben. Sie sollten sich nicht auf einen einzigen Beruf beschränken. Ein Key Account Manager sollte auch Keywords aus den Bereichen Sales und Handel unterbringen. Denken Sie allerdings daran, die Keywords in der Sprache zu verwenden, in der Sie Ihren Lebenslauf verfassen."

Deutsch-französische Stellenangebote finden: Abgesehen von klassischen Jobbörsen werden heute viele Stellenanzeigen in spezialisierten Foren oder Diskussionsgruppen nach Stadt, Land, Beruf oder Branche veröffentlicht. Treten Sie also solchen Foren und Gruppen bei, zum Beispiel der Gruppe Connexion France Germany Business Network bei Xing. Auf diese Angebote sollten Sie bei Interesse möglichst schnell reagieren. Außerdem empfiehlt es sich, einen Job-Alert einzurichten, beispielsweise ein Abo des deutsch-französischen Jobnewsletters.

Achten Sie auf Ihr Foto: Sei es in Ihrem Lebenslauf oder in Ihrem Profil in einem sozialen Netzwerk, dem Foto kommt eine große Bedeutung zu. Auch wenn es weder in Frankreich noch in Deutschland obligatorisch ist, geben Personalvermittler zu, sich sehr von der Ausstrahlung der Bewerber beeinflussen zu lassen.



Mittel der physischen Arbeitssuche in Frankreich

4. Mittel der physischen Arbeitssuche in Frankreich

Besuchen Sie Jobmessen Ihrer Branche: Dies ist eine geeignete Möglichkeit, sich kennenzulernen, kostbare Ratschläge zu Ihrer Bewerbung zu erhalten und Unternehmen zu treffen, die Sie interessieren.

Aktivieren Sie Ihr Netzwerk: Sprechen Sie über Ihre Jobsuche.

Spontane Kontaktaufnahme: Gehen Sie offen auf Unternehmen zu , die Sie besonders interessieren.

Hilfe von deutsch-französischen Recruitern: Nehmen Sie Dienstleistungen von Personalvermittlungen in Anspruch, die sich auf Ihre Branche oder Ihren Bewerbertyp spezialisiert haben.

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