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Gehalt der Führungskräfte in Frankreich nach Regionen

Gehalt der Führungskräfte in Frankreich nach Regionen

Das französische Magazin Journal des Entreprises hat Zahlen zum jährlichen Bruttoeinkommen der Franzosen veröffentlicht. Demnach beträgt das Durchschnittseinkommen in Frankreich ca. 33.500 Euro, allerdings gibt es große regionale Unterschiede. Wir stellen Ihnen die Gehälter von leitenden Angestellten in den verschiedenen französischen Regionen vor.

1. Ile-de-France ist die einträglichste Region
2. Starker Anstieg in der Mittelmeerregion
3. Ungleiche Entwicklungen in Auvergne-Rhône-Alpes
4. Hauts-de-France korrigiert sein Ungleichgewicht
5. Stabilität in Bourgogne-Franche-Comté
6. Neu-Aquitanien schneidet am schlechtesten ab
7. Bretagne, Normandie und Pays de la Loire hinken hinterher
8. Centre-Val de Loire etwas großzügiger





1. Ile-de-France ist die einträglichste Region

Ohne große Überraschung werden die höchsten Gehälter im Großraum Paris gezahlt. Hier werden im Durchschnitt 64.792 Euro brutto jährlich verdient. Zu beachten ist allerdings, dass die Gehälter insgesamt zwischen 2015 und 2021 nicht besonders stark angestiegen sind (+9,3 %).


2. Starker Anstieg in der Mittelmeerregion

Mit einem Anstieg der Gehälter in allen Berufsgruppen können sich die Regionen in der Mittelmeerregion Okzitanien (13,5 %) und Provence-Alpes-Côte d'Azur (13,6 %) mit dem höchsten Gehaltsanstieg in den letzten fünf Jahren rühmen. Führungskräfte verdienen hier in etwa 53.195 Euro brutto jährlich (51.931 Euro in Okzitanien und 54.460 Euro in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur).





3. Ungleiche Entwicklungen in Auvergne-Rhône-Alpes

In der Region Rhône-Alpes werden leitende Angestellte mit durchschnittlich 54.115 Euro brutto jährlich ebenfalls großzügig entlohnt. Dagegen liegt das Durchschnittseinkommen von Führungskräften in der benachbarten Auvergne "nur" bei 51.931 Euro. Grundsätzlich sind in beiden Regionen die Gehälter zwischen 2015 und 2021 um 12 % angestiegen.


4. Hauts-de-France korrigiert sein Ungleichgewicht

Im Nord-Pas-de-Calais ist das Durchschnittseinkommen mit 13,4 % deutlich angestiegen und hat damit beinahe die benachbarte Picardie eingeholt. Dort ist das Gehalt dagegen nur wenig angestiegen (10,4 %).

Das durchschnittliche Gehalt der Gesamtbevölkerung liegt bei 30.819 Euro brutto jährlich. Was die Führungskräfte angeht, so können sie mit 52.659 Euro in Hauts-de-France bzw. 53.357 Euro in der Picardie rechnen.


5. Stabilität in Bourgogne-Franche-Comté

Im Osten Frankreichs liegen die Gehälter der Gesamtbevölkerung der Region Bourgogne-Franche-Comté, dank eines Anstiegs von 12 % zwischen 2015 und 2021, bei 30.382 Euro brutto jährlich. Führungskräfte verdienen im Durchschnitt 52.083 Euro.

Dieser Teil Frankreichs ist bei den Löhnen für leitende Angestellte ziemlich homogen. Im Burgund verdient man durchschnittlich 51.901 Euro, in der Region Franche-Comté sind es 51.688 Euro.





6. Neu-Aquitanien schneidet am schlechtesten ab

Trotz eines großen Anstiegs der Gehälter von 14,3 % in der Region Nouvelle-Aquitaine, bietet der Süd-Westen für leitende Angestellte mit 53.272 Euro brutto relativ geringe Gehälter.


7. Bretagne, Normandie und Pays de la Loire hinken hinterher

Auch wenn Unternehmen zahlreiche Anstrengungen unternommen haben, um der Inflation mit schwankenden Gehaltserhöhungen zwischen 10,3 % und 12,2 % zu begegnen, bleibt Westfrankreich das Gebiet mit den geringsten Gehältern. Führungskräfte können hier mit 51.591 Euro brutto jährlich rechnen. Das Schlusslicht bildet dabei die Bretagne mit 50.085 Euro.


8. Centre-Val de Loire etwas großzügiger

Etwas großzügiger als im Westen Frankreichs fallen die Gehälter im Centre-Val de Loire aus. Im Zentrum Frankreichs werden im Durchschnitt 53.072 Euro gezahlt.

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