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Arbeiten im Energiesektor in Frankreich: Unternehmen mit großer Perspektive

Arbeiten im Energiesektor in Frankreich: Unternehmen mit großer Perspektive

Der weltweite Preisanstieg der fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas in den vergangenen Jahren sowie die Verschärfung von Umweltschutzmaßnahmen zwingen europäische Unternehmen, allen voran die französischen Konzerne, zum weiteren Aufbau ihrer Kapazitäten bei den erneuerbaren Energien.

1. Frankreich reich an erneuerbaren Energieträgern
2. Stabilität bei Einstellungen von Führungskräften im Bereich der Energie-Förderung in Frankreich
3. Erforderliche Qualifikationen und Kompetenzen, um im Energiesektor in Frankreich zu arbeiten
4. Aktive Unternehmen im Bereich der Energieförderung in Frankreich





1. Frankreich reich an erneuerbaren Energieträgern

Der Energiesektor steht im Mittelpunkt der Industriepolitik in Frankreich und bildet dort das Rückgrat des produktiven Systems. Die in diesem Bereich aktiven Unternehmen konnten im Jahr 2020 einen Umsatz von 132 Milliarden Euro erzielen.

Neben seiner Führungsposition in der Kernenergie, ist die Grande Nation reich an erneuerbaren Energieträgern: Frankreich verfügt über die größte Waldfläche in Europa, ein beachtliches Potenzial in der Windenergie (zweite Position in Europa) sowie in der Hydraulik und Geothermie.

In Europa ist Frankreich der erste Erzeuger und der zweite Konsument im Bereich der erneuerbaren Energie. Seit dem ersten Ölpreisschock entwickelte Frankreich alternative Energien, insbesondere im Nuklearsektor und in der Wasserkraft.

Wasserkraft ist die führende Quelle für erneuerbaren Strom in Frankreich und die zweitgrößte Stromquelle in Frankreich, die etwa 10 % des verbrauchten Stroms abdeckt. Der Hydraulikanteil ist mit einer Abdeckung des Verbrauchs von 13,5 % bemerkenswert. Allerdings hinkt Frankreich im Bereich der Windenergieerzeugung weiterhin hinterher und belegt europaweit nur die fünfte Position.

In anderen Segmenten, insbesondere in dem der Holzenergie, ist ein gewisser Fortschritt erkennbar. Die Installation von geothermischen Wärmepumpen ist ebenfalls auf dem Vormarsch.

Hier erfahren Sie mehr über den Energiesektor in Frankreich


2. Stabilität bei Einstellungen von Führungskräften im Bereich der Energie-Förderung in Frankreich

Aufgrund des Konjunkturrückgangs und der weltweit sinkenden Nachfrage nach Erdöl, bleiben Unternehmen im Energiesektor weiterhin vorsichtig und planen ca. 1000 Führungskräfte im Jahr 2021 einzustellen. Besonders gesucht werden hierbei Ingenieure in der Produktion, aber ebenso Spezialisten für die Finanzbuchhaltung.

Zu den führenden Sektoren der französischen Wirtschaft gehört die Energiebranche, die viele Arbeitsplätze bietet. Laut Insee repräsentierte der Energiemarkt im Jahr 2020 mehr als 220.000 Vollzeitarbeitsplätze in 26.000 Unternehmen. Das ist fast 1 % der Gesamtbeschäftigung in Frankreich. Allein die erneuerbaren Energien würden laut ADEME fast 79.000 Vollzeitarbeitsplätze bedeuten, laut IRENA sogar 107.000. Die Energiewende soll bis 2050 laut ADEME 500.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Innerhalb der größten Konzerne werden ständig neue Mitarbeiter eingestellt, um die stets steigende Nachfrage nach Energie in Frankreich zu decken. Aber nicht nur die Unternehmen des CAC 40 und des SBF 120 stellen ein. Kleinere Unternehmen sind ebenfalls sehr aktiv.





3. Erforderliche Qualifikationen und Kompetenzen, um im Energiesektor in Frankreich zu arbeiten

Die Berufe im Zusammenhang mit dem Energiesektor sind sehr vielfältig, erfordern aber größtenteils ein relativ hohes Bildungsniveau (Bac +2 bis Bac +5). Die überwiegende Mehrheit der Einstellungen erfolgt für hochspezialisierte technische Profile.

Absolventen mit 2 oder 3 Jahren Hochschulausbildung im Bereich Instandhaltung, Betrieb oder Automatisierung sind sehr gefragt. Ebenso sind Ingenieure in vielen Bereichen (Nuklear, Risikomanagement, Umwelt, etc.) sehr gefragt. Neben technischen Profilen sind in dieser Branche auch Vertriebsmitarbeiter, Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker sehr gefragt.

Aufgrund des internationalen Charakters des Energiesektors müssen Bewerber in der Regel geografisch mobil sein, da viele Stellen an Betriebsstätten in Frankreich oder im Ausland besetzt werden. Daher ist es sinnvoll, dass Bewerber mehrere Fremdsprachen beherrschen (insbesondere Deutsch und Französisch), je nachdem, in welchen Regionen die gewünschten Einsätze liegen. Es versteht sich von selbst, dass Englisch oft unerlässlich ist, besonders wenn man im Ausland arbeitet.

Dies impliziert auch, dass die Kandidaten eine Prädisposition für den Kontakt in einem multikulturellen Umfeld haben, schließlich erfordern einige Positionen professionelle Anpassungsfähigkeit. Wenn Sie beispielsweise ein Ingenieur- oder Technikerprofil in der Kernenergie haben, ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass Ihnen Stellen im Bereich der erneuerbaren Energien angeboten werden. In der Tat entscheiden sich viele Unternehmen für eine Diversifizierung ihrer Aktivitäten außerhalb ihres Kerngeschäfts, um Marktchancen in verwandten Segmenten, wie z. B. erneuerbare Energien, zu nutzen.





4. Aktive Unternehmen im Bereich der Energieförderung in Frankreich

Hauptsächliche Konzerne in der Energieförderung, die in Frankreich angesiedelt sind:

  • Veolia Environnement: Bearbeitung der Wasserversorgung (Veolia Eau), Müllentsorgung (Veolia Recyclage), Energiedienste (Dalkia)

  • EDF: Strom- und Gasverteilung sowie Produktion

  • SUEZ: Energie, Sauberkeit, Wasser

  • Total: Erforschung und Produktion von Erdöl und Gas, Transport und Verteilung von Ölprodukten, Laugen und spezielle Chemie

  • Orano: Nuklearenergie, Produkte und Dienstleistungen zur Übertragung und Verteilung von Strom

  • Engie: Gasverteilung, Stromproduktion und -Verteilung

  • Air Liquide: Erforschung von Gas

  • Saur: Produktion, Verarbeitung und Verteilung von Wasser, Engineering und Konstruktion von Verarbeitungswerken und Kläranlagen (Stereau)

  • Esso SAF: Raffination und Verteilung von Erdölprodukten

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