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Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch in Frankreich: unsere Checkliste

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch in Frankreich: unsere Checkliste

Wenn Sie sich entschlossen haben, sich auf eine Stelle in Frankreich zu bewerben, gibt es einige Punkte, die wichtig sein können. Falls Sie denken, ein solches Gespräch sei genauso wie in Deutschland, werden Sie schnell merken, dass es für ein französisches Vorstellungsgespräch noch einige Zusatzpunkte zu beachten gibt.

Diese Checkliste gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die bei der Vorbereitung und Durchführung eines Bewerbungsgesprächs in Frankreich zu beachten sind.

1. Vorbereitung auf den möglichen Inhalt
2. Organisatorische Punkte
3. Während des Interviews
4. Nachbereitung des Bewerbungsgesprächs





1. Vorbereitung auf den möglichen Inhalt
  • Sammeln Sie Informationen über das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen sowie über die zugehörige Branche.

  • Recherchieren Sie auch noch einmal die hauptsächlichen Aufgaben für die angestrebte Stelle.

  • Informieren Sie sich über die typischen Fragen in einem Vorstellungsgespräch (auch über Stressfragen), und überlegen Sie sich sinnvolle Antwortmöglichkeiten.

  • Da die Aufforderung, eine Selbstdarstellung bzw. Selbstpräsentation (Erzählen Sie etwas über sich) zu geben, fast immer auftritt, bereiten Sie sich darauf ausführlich vor.

  • Reflektieren Sie noch einmal Ihre wichtigsten Stärken und Schwächen, sowohl fachlich als auch persönlich.

  • Wenn Sie Lebenslauflücken oder generell einen ungeraden Lebenslauf besitzen, dann suchen Sie nach plausiblen Argumenten für eine Beantwortung.

  • Überlegen Sie sich im Voraus sinnvolle Fragen zum Unternehmen und zur Stelle.

  • Denken Sie intensiv über Ihre Gehaltsvorstellungen und Ihre Argumente dafür nach.

  • Üben Sie das Vorstellungsgespräch, entweder alleine oder in einem Rollenspiel mit Verwandten und Bekannten.





2. Organisatorische Punkte

Ihre Bestätigung für die Einladung schicken

  • Bedanken Sie sich für die Einladung zum Vorstellungsgespräch und bestätigen Sie den Termin (am besten per E-Mail oder per Telefon). Fragen Sie gegebenenfalls nach den Gesprächspartnern für das Vorstellungsgespräch.

  • Notieren Sie sich die Kontaktdaten der Gesprächspartner.

Ihre optische Erscheinung

  • Motto der Kleidungsauswahl: besser overdressed als underdressed.

  • Überprüfen Sie Kleidung und Schuhe auf Sauberkeit, Frische und Ordentlichkeit.

  • Die ausgewählte Kleidung sollte keine normale Freizeitkleidung sein und keine knalligen Farben und auffälligen Muster enthalten.

  • Make-up, Nageldesign und Parfum (bzw. Rasierwasser) sollten sehr dezent eingesetzt werden.

Ihre Anreise

  • Recherchieren Sie, wie Sie den Ort des Vorstellungsgespräches am besten erreichen und welche Verkehrsmittel dafür in Frage kommen.

  • Schätzen Sie die benötigte Zeit ein und bedenken Sie einen Zeitpuffer (zum Beispiel für Staus und Zugverspätungen sowie für die Orientierung vor Ort).

  • Recherchieren Sie (gerade bei größeren Unternehmen) den Lageplan und planen Sie längere Fußwege auf dem Unternehmensgelände ein.

  • Wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, kaufen Sie Fahrscheine wenn möglich schon vorher.

  • Wenn Sie mit dem Auto anreisen, dann recherchieren Sie nach öffentlichen Parkplätzen.

  • Stellen Sie Ihren Wecker richtig ein.

  • Bei einer absehbaren Verspätung, informieren Sie Ihre Kontaktperson per Handy.

  • Melden Sie sich 10 bis 15 Minuten vor dem Gesprächstermin an.

Ihre Unterlagen

  • Aktenmappe
  • Einladungsschreiben
  • Kontaktdaten der Ansprechpartner
  • Kopie der Bewerbungsunterlagen und der Stellenanzeige
  • Stift, Papier oder Notizblock und gegebenenfalls eine feste Schreibunterlage
  • Eventuell eine Anfahrtsskizze
  • Fahrschein, Geld, Handy und etwas Verpflegung
  • Notizen Ihrer Vorbereitung (zum Beispiel eigene Fragen an das Unternehmen)





3. Während des Interviews
  • Begrüßen Sie Ihre Gesprächspartner mit einem festen Händedruck (aber nicht zu übertrieben fest) sowie einem freundlichen Lächeln.

  • Hören Sie aufmerksam zu, machen Sie sich Notizen, stellen Sie gegebenenfalls Nachfragen und unterbrechen Sie Ihre Gesprächspartner nicht.

  • Halten Sie lockeren Blickkontakt zu Ihren Gesprächspartnern und nehmen Sie eine bequeme und offene Sitzposition ein.

  • Achten Sie auf eine verständliche Aussprache und eine normale Gestik und Mimik.

  • Ihre Antworten sollten sachlich und prägnant sein. Antworten Sie nicht zu kurz oder zu lang, es sollte eine Gesprächsatmosphäre auf Augenhöhe entstehen.

  • Verzichten Sie auf negative Aussagen, zum Beispiel über ehemalige Arbeitgeber oder Lücken in Ihrem Lebenslauf. Treten Sie selbstbewusst und positiv auf.

  • Fragen Sie am Ende des Vorstellungsgespräches, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, und vereinbaren Sie einen genauen Termin, ab dem Sie nachfragen dürfen.

In einem Vorstellungsgespräch sollten Sie auch selbst Fragen stellen, weil Sie damit Ihr Interesse am Unternehmen und an der zukünftigen Arbeit zeigen. Ein Vorstellungsgespräch dient nämlich auch dazu, dass Sie als Bewerber Ihren Gesprächspartnern offene Fragen stellen. Ihre Gesprächspartner können KMU-Manager, Firmengründer oder operative Personen sein.

Sie möchten beispielsweise sehen, ob Sie die Art der Position verstanden haben (Beispiel für eine Frage: "Was verstehen Sie unter dieser Position?"), ob Sie die Produkte / Dienstleistungen / Geschäfte des Unternehmens und seine Kultur verstehen, z. B. wie Sie sich als Verkäufer während der Arbeitswoche organisieren wollen, und wie Sie in der Praxis auf Kunden zugehen. Sie werden unter Umständen feststellen, dass die französische Unternehmenskultur etwas anders als die deutsche ist.

Es geht genau genommen nicht darum, Fragen stellen zu müssen, sondern sich intensiv mit den Aufgaben und dem Unternehmen auseinanderzusetzen. Deshalb ist das Vorbereiten von eigenen Fragen, die Ihre Auseinandersetzung mit der Stelle und Ihr Interesse am Unternehmen zeigen, besonders wichtig.

Bitte bedenken Sie, dass die Auswahl Ihrer Fragen und die Art Ihrer Fragestellungen auf jeden Fall in die Bewertung der fachlichen und persönlichen Eignung einfließt. Deshalb ist es nicht egal, ob und wie Sie eigene Fragen stellen. Sie müssen als Bewerber tatsächlich an den Antworten interessiert sein und sie als Grundlage für Ihre eigenen Entscheidungen nutzen. Ein guter Arbeitgeber wird froh über Ihre Fragen sein und sie erschöpfend beantworten.

Bei der Vorbereitung Ihrer Fragen geht es aber nicht darum, diese für das Vorstellungsgespräch auswendig zu lernen, sondern in erster Linie darum, sich intensiv mit der zu besetzenden Stelle und deren Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. Deshalb reicht es auch nicht aus, mit den eigenen Fragen ein Interesse vorzuspielen, denn das merkt der Personaler und bringt Sie als Bewerber auch nicht weiter.

Besonders wichtig ist es allerdings, die Frage nicht einfach nur isoliert zu stellen, sondern bauen Sie diese in einem umfangreicheren Kontext ein, der eigene Einstellungen und Erwartungen deutlich macht. Nur so kann ein Dialog entstehen.

Im Vorstellungsgespräch richtig argumentieren

Konkrete Aussagen machen: Die Zeit eines Vorstellungsgespräches ist begrenzt, daher sollte sich der Bewerber nicht in unnötigen Details verlieren oder sich länger mit Stationen seines Lebenslaufes beschäftigen, die nichts mit der angestrebten Stelle zu tun haben. Wichtig ist außerdem, auf die Fragen des Personalers zu achten. Stellt dieser eine Entscheidungsfrage, erwartet er ein Ja oder ein Nein als Antwort, stellt er jedoch eine offene Frage, möchte er eine ausführlichere Antwort in mehreren Sätzen. Ratsam ist zudem, die Gedanken erst kurz zu sammeln.

Mit Beispielen arbeiten: Allgemeine Aussagen bleiben weniger gut im Gedächtnis haften als Aussagen, die mit konkreten Beispielen belegt wurden. Zudem machen Beispiele Aussagen insgesamt glaubhafter.

Sinnvoll argumentieren: Ähnlich wie in einem echten Verkaufsgespräch sollte der Bewerber seine besten Argumente nicht gleich zu Beginn nennen. Dies führt nämlich dazu, dass später nur noch weniger wichtige Informationen folgen und die Kernargumente so etwas in Vergessenheit geraten könnten. Sinnvoll ist daher, mit dem zweit- oder drittstärksten Argument zu beginnen und die Kernargumente als Trumpf zum Schluss zu präsentieren.

Deutlich sprechen: Vor allem bei Aufgeregtheit neigen Bewerber dazu, zu schnell zu sprechen. Wichtig ist somit, auf ein möglichst normales Sprachtempo in angenehmer Lautstärke zu achten und die Kerninformationen einer Aussage entsprechend zu betonen.

Gestik und Mimik nicht vergessen: Wichtige Aussagen dürfen durchaus durch passende Gesten unterstrichen werden, allerdings sollte der Bewerber nicht allzu wild herumfuchteln. Beim Sprechen sollte der Bewerber seinen Blick zudem immer auf seinen Gesprächspartner richten. Wichtig ist allerdings auch, auf die Mimik zu achten. Weit aufgerissene Augen oder eine gerümpfte Nase bei schwierigen und unangenehmen Fragen stehen in deutlichem Widerspruch zu einer souverän klingenden Sprachantwort.

Keine Kritik: Negative Äußerungen sowie Kritik an Arbeitgebern oder Arbeitskollegen haben in Vorstellungsgesprächen nichts zu suchen und auch bei sehr provokanten Fragen sollte sich der Bewerber nicht dazu verleiten lassen, über bestimmte Sachverhalte zu schimpfen.

Fragen zum Aufgabengebiet: Was haben Sie über den Job verstanden?

Lesen Sie sich in der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch noch einmal die Anforderungen der zu besetzenden Stelle durch. Wissen Sie danach noch nicht zu 100 %, wie sich ein konkreter Arbeitsalltag für Sie bei einer Einstellung gestalten würde, haben Sie Klärungsbedarf. Denn Ihnen kann es ja nicht egal sein, was Sie machen und worin Ihre täglichen Aufgaben bestehen. Wenn dies im Vorstellungsgespräch vom Unternehmen nicht genauer dargestellt wird, sollten Sie mit entsprechenden eigenen Fragen nachhaken:

  • Welche konkreten Aufgaben übernehme ich?

  • Wie gestaltet sich der Ablauf der Arbeit in der Abteilung?

  • Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitsalltag aus?

  • Welche Aufgaben nehmen zeitlich den größten Raum ein?

  • Auf welche Aufgaben wird der größte Wert gelegt?

  • Wie werden die Aufgaben innerhalb der Abteilung aufgeteilt und abgearbeitet?

  • Gibt es neben den Routineaufgaben auch projektbezogene Aufgaben zu bewältigen?

Fragen zum Unternehmen und zur Abteilung

Auch wenn Sie bei Ihrer Informationsrecherche über das Unternehmen schon viele Fragen klären konnten, sollten Sie die Chance wahrnehmen, im Vorstellungsgespräch mehr Details über das Unternehmen zu erfahren:

  • Seit wann gibt es das Unternehmen und welche Entwicklung hat es bisher durchgemacht?

  • Welche Ziele hat das Unternehmen?

  • Welche aktuellen Projekte werden gerade in der Abteilung bearbeitet?

  • Ist das Unternehmen auch international tätig oder wird es in Zukunft international expandieren?

  • Mit welchen externen Unternehmen und Organisationen arbeitet man in der Abteilung zusammen?

Fragen zur Arbeitsorganisation und Arbeitsweise

Die Zufriedenheit mit der Arbeit ist nicht nur vom Umfang und von der Vielfalt des Aufgabengebiets abhängig, sondern auch ganz entscheidend von der Arbeitsorganisation und Arbeitsweise. Hierzu überlegen Sie sich bei der Vorbereitung auf das französische Bewerbungsgespräch am besten, was Ihnen in diesem Bereich besonders wichtig ist, um sich bei der Arbeit letztendlich wohlzufühlen und Ihre Leistungsfähigkeit ausschöpfen zu können.

Das könnte sich beispielsweise auf die Frage beziehen, ob Sie lieber nach Anweisung oder in Eigeninitiative arbeiten, oder ob Ihnen die Präsentation der Arbeitsergebnisse mehr zusagt als das Anfertigen von Berichten, oder ob Ihr Umgang mit Kunden überhaupt zur Philosophie des Unternehmens passt. Dementsprechend könnten eigene Fragen zur Arbeitsorganisation und Arbeitsweise so lauten:

  • Wie viele Mitarbeiter arbeiten in einem Büro?

  • Finden täglich morgendliche Besprechungen des Tagesablaufs statt?

  • Welche Möglichkeiten habe ich als Mitarbeiter, meinen Arbeitsplatz selbst zu gestalten?

  • In welchem Umfang bin ich eigenverantwortlich?

  • Wie funktioniert die Arbeitsteilung innerhalb der Abteilung?

  • In welcher Form werden eigene Arbeitsergebnisse anderen Kollegen und Vorgesetzten zugänglich gemacht?

  • Welche Arbeitsweise bevorzugen Sie bei Ihren Mitarbeitern?

  • Inwieweit stehen Sie Verbesserungsvorschlägen zur Arbeitsorganisation offen gegenüber?

  • Für wie viele Mitarbeiter trage ich Personalverantwortung?

Oftmals werden in Stellenanzeigen Anforderungen zur Arbeitsweise genannt, die sich auch direkt für eine Fragestellung eignen, sofern der Personaler darauf im bisherigen Gesprächsverlauf noch nicht eingegangen ist. So können Sie fragen, was der Arbeitgeber denn beispielsweise selbst unter Teamfähigkeit, Kundenorientierung oder Eigenverantwortung versteht.

Fragen zu den fachlichen Anforderungen

Die Beschreibung der fachlichen Anforderungen ist in vielen Stellenanzeigen sehr allgemein gehalten. Deshalb können Sie mit Nachfragen in Erfahrung bringen, welches konkrete Level der fachlichen Anforderungen für die zu besetzende Stelle notwendig ist. Ob beispielsweise gute englische Schulkenntnisse ausreichen oder ausgezeichnete Englischkenntnisse in Spezialgebieten unabdingbar sind, um den fachlichen Anforderungen gerecht zu werden.

So können Sie überprüfen, inwieweit die Vorstellungen des Arbeitgebers überhaupt konkretisiert sind und mit Ihren gegenwärtigen oder zukünftigen Fachkenntnissen übereinstimmen. Einige Fragen zu den fachlichen Anforderungen seien hier kurz beispielhaft genannt:

  • "Ich habe diverse Office-Kurse zur Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Aber ich bin mir nicht sicher, welches Niveau von Ihnen bei den Office-Programmen erwartet wird. Könnten Sie das bitte etwas näher erläutern?"

  • "In meiner Tätigkeit als Ingenieur habe ich alle typischen Aufgaben kennengelernt und ausgeführt. Da Sie auf die Anbringung von Solaranlagen spezialisiert sind, würde mich sehr interessieren, ob man als neuer Mitarbeiter anfangs intern geschult wird, denn in diese Richtung möchte ich mich gerne weiterentwickeln?"

Fragen zur Zusammenarbeit und zu Vorgesetzten

Um rundum bei und mit der Arbeit zufrieden zu sein, spielt neben dem Aufgabengebiet und der Arbeitsorganisation, hinsichtlich der Kollegen und Vorgesetzten, auch das Betriebsklima eine große Rolle. Deshalb sollten Sie sich Fragen überlegen, die etwas über Ihre eigenen Erwartungen von einer Zusammenarbeit ausdrücken. Zu diesem Bereich könnte man zum Beispiel Fragen folgender Natur stellen:

  • Mit wie vielen Kollegen arbeite ich in einer Abteilung oder Arbeitsgruppe zusammen? Welche Hierarchien bestehen hier?

  • Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit in der Abteilung oder Arbeitsgruppe zwischen den Kollegen genau?

  • Gibt es spezielle Mitarbeiterförderungsprogramme bzw. -maßnahmen oder gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Unternehmens, um ein gutes Arbeitsklima zu fördern?

  • Wer wäre mein direkter Vorgesetzter?

  • Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten genau aus?

  • Welcher Führungsstil wird in Ihrem Unternehmen gepflegt?

  • Was erwarten Sie als Vorgesetzter von Ihren Mitarbeitern?

  • Führen Sie regelmäßig Mitarbeiter- bzw. Feedbackgespräche durch, um eine Arbeitseinschätzung und Arbeitsbewertung abzugeben sowie Verbesserungspotentiale aufzuzeigen?

Fragen zur Einarbeitung

Als neuer Mitarbeiter muss man sich erst in die Aufgaben, Abteilung, Unternehmensphilosophie sowie Unternehmenskultur einfinden. Daher sollte Ihr Eigeninteresse an der Gestaltung der Einarbeitung schon sehr groß sein. Dazu könnten Sie zum Beispiel folgende Fragen stellen:

  • Wie läuft die Einarbeitung bei Ihnen ab und wie lange dauert diese?

  • Steht bei Ihnen ein spezieller Ansprechpartner zur Verfügung, der besonders den neuen Mitarbeitern während der Einarbeitung hilft?

  • Gibt es besondere Angebote von Ihnen, um die Einarbeitung zu erleichtern?

Fragen zur beruflichen Perspektive

Die Qualität der zu besetzenden Stelle ist für viele Bewerber auch immer von den Entwicklungsmöglichkeiten abhängig, die die Stelle und das Unternehmen bieten. Zur beruflichen Perspektive bieten sich folgende Fragen an:

  • Welche internen Weiterbildungsmöglichkeiten werden angeboten und wie wird damit die Weiterentwicklung der Mitarbeiter gefördert?

  • Wird es gerne gesehen, wenn sich Mitarbeiter nebenbei weiterbilden?

  • Welche Spezialkenntnisse werden in den nächsten Jahren in Ihrem Unternehmen besonders wichtig sein?

  • Werden die Mitarbeiter für Führungspositionen in Ihrem Unternehmen vorwiegend intern oder extern rekrutiert?

  • Welche Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten sich nach ein paar Jahren Unternehmenszugehörigkeit?





4. Nachbereitung des Bewerbungsgesprächs

Denken Sie darüber nach, was in dem Vorstellungsgespräch gut und weniger gut verlaufen ist, und versuchen Sie Lösungen für ein noch besseres Auftreten zu finden. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie ausreichend Informationen über die Stelle mit den zugehörigen Aufgaben und das Unternehmen haben, um selbst eine Entscheidung zu treffen.

Bedanken Sie sich gegebenenfalls für das Vorstellungsgespräch noch einmal freundlich per E-Mail. Wenn Sie die Stelle gerne annehmen wollen, dann stellen Sie in der E-Mail noch einmal kurz dar, warum Sie gut zur Stelle passen würden.

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