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Wie man sich über den regionalen Arbeitsmarkt in Frankreich informiert

Wie man sich über den regionalen Arbeitsmarkt in Frankreich informiert

Sie haben sich dazu entschlossen, in Frankreich nach einem Job zu suchen und fragen sich nun, welche Region die besten Möglichkeiten in Ihrem Beruf bietet? Wir teilen Ihnen mit, wo Sie sich über den regionalen Arbeitsmarkt in Frankreich informieren können.

1. Deutsche Firmen auf dem französischen Arbeitsmarkt und regionale Unterschiede
2. Nordostfrankreich: deutsche Arbeitgeber im Industriebereich
3. Südfrankreich: Hochburg des Agrar- und Lebensmittelsektors
4. Westfrankreich: wirtschaftlich besonders stark
5. Statistiken und Zahlen zum Arbeitsmarkt in Frankreich





1. Deutsche Firmen auf dem französischen Arbeitsmarkt und regionale Unterschiede

Um sich auf dem französischen Arbeitsmarkt zu integrieren, kann es durchaus hilfreich sein, sich über deutsche Arbeitgeber mit Sitz in Frankreich zu informieren. Insgesamt haben sich rund 1 700 deutsche Firmen in Frankreich niedergelassen und somit ca. 320 000 Arbeitsplätze geschaffen.

Wie in jedem Land gibt es auch in Frankreich regionale Unterschiede bei der Vertretung bestimmter Branchen oder saisonal bedingte Arbeitsmarktzahlen.

Über die regionalen Besonderheiten informieren Sie sich am besten auf den Informationsseiten öffentlicher Einrichtungen, wie zum Beispiel bei den Regionalvertretungen von Pôle Emploi (französische Arbeitsagentur) oder APEC (speziell für Führungskräfte), die regelmäßig aktuelle Zahlen, Tendenzen sowie Stellenangebote aus der Region veröffentlichen.





2. Nordostfrankreich: deutsche Arbeitgeber im Industriebereich

Aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zu Deutschland, kann besonders der Nordosten Frankreichs sehr attraktiv für deutsche Arbeitnehmer sein.

Die Vielzahl deutscher Unternehmen lassen sich in Lothringen und im Elsass finden. Die rund 530 deutschen Unternehmen haben sich größtenteils im Departement Moselle niedergelassen und beschäftigen etwa 12 % der Mitarbeiter der Industrie Lothringens.





3. Südfrankreich: Hochburg des Agrar- und Lebensmittelsektors

Die besonders vorteilhafte geographische Lage, zwischen Mittelmeer, Alpen und Pyrenäen, sowie ein ganzjährig durchgehend angenehmes Klima, sorgen dafür, dass sich immer mehr Franzosen im Süden Frankreichs niederlassen. Beruflich gilt die Region als Epizentrum der Agrar- und Lebensmittelberufe in Frankreich.

Wirft man einen Blick auf das Gebiet Languedoc-Roussillon, erstreckt sich mit über 245.000 Hektar das größte Weinanbaugebiet der Welt. Die 320 Sonnentage pro Jahr begünstigen den Weinanbau und gleichzeitig die Beschäftigungsquote der Region Okzitanien. Sei es in der Produktion, Verkauf oder auch im Management, die Weinindustrie im Süden Frankreichs bietet rund 300 000 Arbeitsplätze in diesem Tätigkeitsfeld.





4. Westfrankreich: wirtschaftlich besonders stark

Der Beliebtheitsgrad steigt auch fortwährend bei den Ländern der Loire (Pays de la Loire).

Die 5 Departements (Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne, Sarthe, Vendée) zählen jährlich rund 30 000 Zugezogene, wodurch das Gebiet das drittstärkste Bevölkerungswachstum aller französischen Regionen vernimmt.

Insgesamt 1,59 Millionen Arbeitnehmer sind hier beschäftigt, und mit 7,6 % weist das Gebiet eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Frankreichs auf. Das durchschnittliche Jahres Bruttoeinkommen liegt bei ca. 30.000 Euro.

Die wichtigsten Wirtschaftssektoren dieser Region sind die Luftfahrt- und Lebensmittelindustrie.





5. Statistiken und Zahlen zum Arbeitsmarkt in Frankreich

Sie haben die Möglichkeit vierteljährlich die Arbeitslosenstatistiken der INSEE einzusehen und können sich so ein Bild zur Lage der jeweiligen Region Frankreichs machen.

Des Weiteren veröffentlicht die offizielle Seite der französischen Verwaltung, Service-Publique, jährlich die Ergebnisse der wirtschaftlichen Jahresumfrage "Arbeitsbedarf in Frankreich" von Pôle Emploi.

Trotz sanitärer Krise konnte ein Anstieg von rund 1,1 % im Rahmen von Neueinstellungen vernommen werden. Dies entspricht einem Wachstum von 30 000 Einstellungsprojekten im Vergleich zu 2019.

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