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Anerkennung von Abschlüssen und Diplomen in Frankreich

Um einen Beruf in Frankreich auszuüben, benötigen Sie oftmals eine offizielle Qualifikation. Ob ein im Ausland errungener Abschluss anerkannt wird ist damit verbunden, ob die jeweilige Berufsqualifikation auf EU-Ebene reguliert ist oder nicht.

Nicht regulierte Berufe

Nicht regulierte Berufe können prinzipiell von jedem ausgeübt werden. Ihre erworbenen Qualifikationen sowie Ihre Berufserfahrung sind ausschließlich für Ihren zukünftigen Arbeitgeber interessant, der in seinem Ermessen darüber entscheidet, ob Ihre Kenntnisse ausreichend für eine eventuelle Einstellung sind.

Das französische Bildungsministerium bietet Studienzertifikate an, welche über das Bildungsbüro ausgestellt werden. Auch wenn ein solches Zertifikat keinen rechtlichen Wert besitzt, kann es dennoch in mancher Situation hilfreich sein.

Regulierte Berufe

Regulierte Berufe bietet EU-Bürgern die Möglichkeit mit einem im Heimatland errungenen Diplom den Beruf, für den man ausgebildet wurde, in einem anderen Mitgliedstaat anzutreten. Nichtsdestotrotz kann es vorkommen, dass Sie ein zusätzliches Zertifikat Ihres Berufsverbandes benötigen.

Anders sieht es bei Nicht-EU-Bürgern aus: Zur Anerkennung Ihrer Qualifikation sollten Sie mit dem jeweiligen Verband ihres Berufsstandes in Frankreich sprechen.

Je nach Mitgliedstaat schwankt die Anzahl an regulierten Berufen. Staatlich geregelte Berufe findet man insbesondere im Gesundheitswesen (Apotheker, Ärzte, Krankenschwestern, Tierärzte etc.), aber auch in anderen Berufszweigen beispielsweise als Architekt, da sie branchenspezifischen Richtlinien entsprechen.

Informationen zur Anerkennung von Ausbildungen erteilt auch die französische Industrie- und Handelskammer. Sie können hierzu eine Außenhandelskammer in Ihrem Heimatland aufsuchen, die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite www.cci.fr.