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Freizeitanimateur in Frankreich werden

Eine gute Möglichkeit um Arbeit, Spaß und Fremdsprachen zu verbinden, ist ein Ferienjob als Freizeitanimateur in Frankreich. Es gibt zahlreiche Organisationen und Unternehmen, die Ferienfreizeiten und -aufenthalte für Kinder und Jugendliche anbieten und dafür immer wieder nach engagierten und mehrsprachigen Mitarbeitern suchen. Interessiert? Dann könnt Ihr hier lesen, wie Ihr euch gezielt darauf vorbereiten könnt.

BAFA: Vorbereitung und Ausbildung für Freizeitanimateure

Generell können in der Regel alle Personen ab 17 Jahren sich für einen Ferienjob als Animateur bewerben. Wer sich gut darauf vorbereiten möchte, kann eine Ausbildung mit einem nicht gewerblichen Abschluss machen und erhält somit alle wichtigen Schlüsselqualifikationen, die von einer zugelassenen Prüfstelle bestätigt werden. Dieser Befähigungsnachweis heißt in Frankreich BAFA (Brevet d'Aptitude aux Fonctions d'Animateur). Allerdings ist er kostenpflichtig. Es werden sowohl Basisseminare (ca. 600 €) als auch spezialisierende Aufbaukurse angeboten (ca. 300 €). Finanzielle Unterstützung könnt Ihr beim Staat oder diversen Institutionen, wie zum Beispiel der Familienkasse CAF (Caisse d'allocations familiales), Pôle Emploi (französische Arbeitsagentur) oder den Regionalräten (Conseils généraux) beantragen.

Aufbau und Inhalte der BAFA-Ausbildung

Alle wichtigen Elemente, die eine Stelle als Freizeitanimateur mit sich bringt, werden in den Seminaren vermittelt und in der Praxis trainiert. Ihr sollt so auf die speziellen Anforderungen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorbereitet werden. Dabei sind ganz unterschiedliche Aspekte von Bedeutung: Auf der einen Seite seid Ihr Teil eines pädagogischen Projektes und übernehmt daher während der Freizeit auch Mitverantwortung für die Sicherheit und das Wohlergehen der Teilnehmer und solltet Euch dieser Aufgabe auch bewusst sein. Aber mindestens genauso wichtig wie die Rolle der Aufsichtsperson, mit der die Kinder Spaß haben und gerne zusammen sind.

1. Ausbildung als Freizeitanimateur in Frankreich: theoretische Grundlagen

Die erste Stufe der Ausbildung beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und dauert eine Woche. Darin enthalten sind zum Beispiel folgende Fragestellungen:

  • Wie kann ich Verantwortung für eine Gruppe übernehmen bzw. wie gehe ich mit dieser Verantwortung um?
  • Was muss ich vom psychologischen Standpunkt aus über Jugendliche und Kinder wissen?
  • Wie kann ich einer Gruppe gewisse Regeln vermitteln?

Darüber hinaus werden die strukturierte Organisation von Ausflügen, Spielen und Veranstaltungen im Outdoorbereich sowie die Betreuung bei diesen Veranstaltungen besprochen.

2. Ausbildung als Freizeitanimateur in Frankreich: die Praxis

Auf den theoretischen Teil folgt ein praktischer Teil, in dem die vermittelten Inhalte angewandt und vertieft werden sollen. Während eines mindestens 2-wöchigen Praktikums in einer Ferienfreizeit oder einem Freizeitzentrums sollen die angehenden Animateure die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erfahren und mitgestalten.

In der letzten Stufe der Ausbildung kann man sich auf die Arbeit mit verschiedenen Gruppen vorbereiten, denn die Arbeit mit Kindern wird anders gestaltet sein, als die mit Jugendlichen, Behinderten oder Kleinkindern. Außerdem sollen die Basiskenntnisse durch weitere Kompetenzen ergänzt werden, wie etwa Organisation und Durchführung von Spielen im Bereich Wissenschaft, Sport, Technik oder Handwerk.

Hier findet Ihr alle weiteren Informationen zu diesem Thema sowie zu den Konditionen Eurer Bewerbung: Ablauf, Aufgabenfelder und Bedingungen für BAFA-Ausbildung