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Deutsch-französische News und Informationen zum Arbeitsmarkt

Deutsch-französische News und Informationen zum Arbeitsmarkt

Wir präsentieren Ihnen jede Woche aktuelle Nachrichten sowie Wissenswertes rundum den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in Frankreich und Deutschland.



15. April 2021: Elite-Verwaltungshochschule ENA in Straßburg wird abgeschafft
8. April 2021: Kinderbetreuung und Homeoffice unter einen Hut bringen
1. April 2021: Sinkende Pendlerzahlen im Saarland

25. März 2021: Arbeitsministerium ruft zu Home Office auf
18. März 2021: Forderung zur Öffnung der Kinosäle
11. März 2021: Alstom erhält Auftrag für Züge in Deutschland
4. März 2021: "Normalität" erst ab Mitte April?

25. Februar 2021: Vorerst keine Grenzschließung
18. Februar 2021: Deutschland und Frankreich verstärken Zusammenarbeit
11. Februar 2021: Starker Schneefall über Frankreich und Deutschland
4. Februar 2021: Landesweiter Generalstreik in Frankreich

28. Januar 2021: Landgeräusche und -gerüche in Frankreich Kulturerbe
21. Januar 2021: Keine Übernahme von Carrefour
14. Januar 2021: Franzosen sollen Strom sparen

10. Dezember 2020: Folgen des Lockdowns in Frankreich
3. Dezember 2020: Aldi schreibt Geschichte in Frankreich

26. November 2020: Veränderte Bedingungen für Expats
19. November 2020: Angst, den Job zu verlieren
12. November 2020: Keine Lockerung der Beschränkungen
5. November 2020: Ausgangsbescheinigung ist wieder zurück

29. Oktober 2020: Neuer Lockdown in Frankreich
22. Oktober 2020: Deutsch-französische Grenze weiterhin passierbar
15. Oktober 2020: 18:30 Uhr, neue Serie auf ARTE
8. Oktober 2020: LIDL mit weiteren Einstellungen
1. Oktober 2020: Frankreich senkt Produktionssteuern


15. April 2021: Elite-Verwaltungshochschule ENA in Straßburg wird abgeschafft

Emmanuel Macron will die Verwaltungshochschule Ena abschaffen, die zum Symbol der sozialen Ungleichheit in Frankreich wurde. Es ist eine späte Reaktion auf die Wut der Gelbwesten.

An der Ena werden seit 1945 Frankreichs höchste Beamte ausgebildet. Zugang zur Hochschule erhält nur, wer die anspruchsvolle Aufnahmeprüfung besteht. Das System wurde von Charles de Gaulle erdacht, um Leistung und Intelligenz zu Kriterien für den Zugang zur Staatsspitze zu machen, und nicht wie bis dahin allein Beziehungen über die Karriere entscheiden zu lassen.

Doch die Ena steht schon lange nicht mehr im Ruf, ein Instrument zur Schaffung von Chancengleichheit zu sein. Im Gegenteil. Ihre Absolventen rekrutieren sich großteils aus einem homogenen Milieu der Bessergestellten, denen nach Besuch der Hochschule die exklusivsten Jobs garantiert sind. Als im Winter 2018/2019 in ganz Frankreich die Gelbwesten auf die Straße gingen, um ihre Wut über das politische System zu zeigen, von dem sie sich missachtet und vergessen fühlten, stand auch immer wieder die Ena in der Kritik. Es war eine Reaktion auf eben diese Wut, als Macron im April 2019 verkündete, er werde die Ena abschaffen. Ein Versprechen, das der Präsident nun mit zweijähriger Verspätung einlöst.

Macron sagte am Donnerstag, es gehe nicht darum, “Schande über die Ena zu bringen”, er vergesse nicht, was er “dieser Ausbildung schulde”. Doch die Auswahl und Ausbildung der hohen Beamten müsse “radikal verändert” werden. Die neue Hochschule stehe, so der Élysée, in der Kontinuität von Macrons “Philosophie”: Es solle ein “menschlicherer Staat”, “näher am Bürger” geschaffen werden.

(Quelle: Spiegel)



8. April 2021: Kinderbetreuung und Homeoffice unter einen Hut bringen

Der “Brücken-Lockdown”, über den in Deutschland diskutiert wird, ist in Frankreich bereits Wirklichkeit. Den Franzosen stehen bei der Pandemiebekämpfung bis Anfang Mai vier schwierige Wochen bevor.

Es ist seit Beginn der Pandemie inzwischen der dritte Shutdown in Frankreich. Diesmal werden wieder wie schon beim ersten Lockdown im März 2020 nicht nur die Schulen vollständig geschlossen, sondern auch die Kitas bleiben in der Regel zu. Millionen Franzosen müssen nun erneut überlegen, wie sie die Kinderbetreuung und die Arbeit im Homeoffice unter einen Hut bringen.

Nach Angaben der Zeitung “Le Parisien” scheuen immer noch 35 Prozent der Beschäftigten, die von zu Hause aus arbeiten könnten, den Weg ins Homeoffice. Schon die Regel, möglichst vier von fünf Arbeitstagen zu Hause zu bleiben, werde oft nicht beachtet, erklärte Verbandspräsident Geoffroy Roux de Bézieux. Es sei erkennbar, dass die Aufforderung, im Homeoffice zu bleiben, an Grenzen gestoßen sei, sagte er weiter.

(Quelle: Tagesspiegel)



1. April 2021: Sinkende Pendlerzahlen im Saarland

Im vergangenen Jahr waren weniger Pendler zur Arbeit nach Saarbrücken unterwegs als noch 2019. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte, pendelten etwa 55.700 Arbeitnehmer mit einem Wohnsitz in einem anderen Bundesland oder im benachbarten Frankreich für ihren Job in das Saarland. Wie aus den Daten hervorgeht, waren das etwa 1700 oder 2,9 Prozent weniger Menschen als zwölf Monate zuvor. Umgekehrt waren 2020 auch 34.000 Saarländer zum Arbeiten in Regionen außerhalb ihres Bundeslandes gereist.

14.800 Menschen kamen aus Frankreich – vor allem aus Lothringen. “Im Vergleich zum Vorjahr war dies bei den französischen Einpendlern ein Rückgang um rund 1500 oder 9,1 Prozent”, heißt es von der Bundesagentur.

Von den 55.700 Pendlern, die ins Saarland zur Arbeit reisten, hatten 7800 Menschen eine akademische Ausbildung, 33.000 Frauen und Männer hatten eine abgeschlossene Berufsausbildung. Etwa 7600 Pendler waren ohne Berufsabschluss.

(Quelle: dpa)




25. März 2021: Arbeitsministerium übt weiter Druck auf Unternehmen in Frankreich aus

Isolierte Mittagspausen, schnellstmögliches Melden von Kontaktfällen, maximales Fördern von Home Office… Das Arbeitsministerium warnt die Arbeitgeber vor den Maßnahmen, die sie zur Bekämpfung des Coronavirus im Unternehmen ergreifen müssen.

Das berufliche Umfeld macht “15 % der Kontamination aus, wenn die Herkunft bekannt ist”, erklärt das Arbeitsministerium in seiner Pressemitteilung vom Dienstag, 23. März. Das Ministerium weist darauf hin, dass Telearbeit “das Kontaminationsrisiko um bis zu 30 % reduziert”, und dass es bei diesem Thema in Frankreich noch “erheblichen Verbesserungsbedarf” gibt.

Für Unternehmen, die nicht von der Präsenzpflicht abweichen können, empfiehlt die Regierung die Einführung von Essenskörben und bittet, wenn dies nicht möglich ist, dass die Mitarbeiter ihr Mittagessen alleine nehmen. Ein Merkblatt zur Gemeinschaftsverpflegung erklärt die Regeln für einen guten Betrieb zu diesem Thema. Auch in Betriebsrestaurants müssen die Zeitfenster angepasst werden.

In Bezug auf Reisen wird darum gebeten, “den Transport mehrerer Mitarbeiter in einem Fahrzeug so weit wie möglich einzuschränken und die Anwendung von Absperrmaßnahmen strikt zu beachten”. Natürlich muss die Isolierung der Kontaktfälle bei den Mitarbeitern systematisch erfolgen.

(Quelle: Dernières Nouvelles D’Alsace)



18. März 2021: Forderung zur Öffnung der Kinosäle in Frankreich

Kritik und Freudentränen folgten bei der Vergabe der französischen César-Filmpreise in diesem Jahr dicht aufeinander: Viele Schauspieler nahmen das Event zum Anlass, um die Öffnung der Kinosäle zu fordern.

In Frankreich sind die Kinosäle, Schauspielhäuser und Museen seit Ende Oktober geschlossen. Der Druck der Kulturschaffenden auf die französische Regierung wird immer stärker. Seit Tagen werden in Paris, Straßburg und anderen Städten des Landes aus Protest Theaterhäuser besetzt.

Der César ist Frankreichs nationaler Filmpreis, benannt nach dem Bildhauer César Baldaccini. Er wird seit 1976 verliehen.

(Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)



11. März 2021: Alstom erhält Auftrag für 34 Züge in Deutschland

Der französische Eisenbahnhersteller Alstom hat von der Niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) einen neuen Auftrag über 34 elektrische Hochleistungs-Regionalzüge im Gesamtwert von 760 Millionen Euro erhalten. In Übereinstimmung mit früheren Vereinbarungen beinhaltet dieser Vertrag auch die Wartung der zukünftigen Züge über einen Zeitraum von 30 Jahren.

Die Region Hannover / Wolfsburg war die erste, die 2017 einen Vertrag mit Alstom über den Kauf von wasserstoffbetriebenen Regionalzügen (zunächst 14 Einheiten) unterzeichnete. Im Dezember 2024 werden diese Züge auf der Regionalbahn “EBN” eingesetzt, die die Städte Hannover, Bremen, Wilhelmshaven, Osnabrück und Bremerhaven verbindet. Der eigentliche Betreiber wird erst später nach einer Ausschreibung ausgewählt, denn Deutschland hat seinen Schienenverkehrsmarkt längst für den Wettbewerb geöffnet.

(Quelle: lesechos.fr)



4. März 2021: "Normalität" erst ab Mitte April?

Frankreichs Regierung hofft auf eine Rückkehr zu einem normaleren Leben “vielleicht bereits Mitte April”. “Die nächsten Wochen könnten schwierig werden. Es gibt einen Horizont mit Impfungen. Wir beginnen, die Auswirkungen der Impfung auf die Epidemie zu sehen”, so der Regierungssprecher Gabriel Attal. Die Rückkehr zu einem normaleren Leben und Öffnungen seien zwar in Sicht, allerdings bliebe die aktuelle Lage “besorgniserregend”, auch wenn es keinen explosionsartigen Anstieg der Fälle gebe.

Premier Jean Castex hatte in der vergangenen Woche eine erhöhte Corona-Warnstufe für 20 Departements ausgerufen. Die örtlichen Behörden werden gebeten, verschärfte Maßnahmen zu prüfen und der Regierung vorzuschlagen.

In Nizza und Dünkirchen gilt bereits ein Wochenend-Lockdown. Beobachter gehen davon aus, dass eine solche Regelung auch in anderen schwer betroffenen Gegenden kommen könnte. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte sich zuletzt vehement gegen einen Lockdown am Wochenende ausgesprochen und diesen als “unmenschlich” bezeichnet. In Frankreich gilt seit Wochen eine abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr. Diese wurde ursprünglich für zwei Wochen eingeführt, schließlich aber auf unbestimmte Zeit verlängert.

(Quelle: onvista.de)




25. Februar 2021: Bildung einer deutsch-französischen Taskforce, um Grenzschließung zu verhindern

In der französischen Grenzregion Moselle wurde die südafrikanische Variante des Coronavirus festgestellt. Laut Frankreichs Europaminister wird beraten, wie Grenzkontrollen zwischen Frankreich und Deutschland vermieden werden können. Grenzüberschreitende Absprachen zur Eindämmung der Corona-Pandemie seien auf lokaler oder regionaler Ebenene allerdings schwierig, da Entscheidungen über französische Grenzregionen zu zentralistisch in Paris getroffen würden. Daher nun die Gespräche mit Frankreichs Europaminister Beaune.

Die saarländische Regierung kündigte die Einrichtung einer Taskforce an, in der sich unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dessen französischer Kollege Olivier Véran und Vertreter aus den Grenzregionen austauschen wollen. So wolle man Grenzkontrollen wie in 2020 zwischen Frankreich und Deutschland verhindern. Aus Regierungskreisen in Berlin hieß es, dass diese eine negative politische Symbolik hätten.

(Quelle: tagesschau.de)



18. Februar 2021: Deutschland und Frankreich verstärken Zusammenarbeit

Deutschland und Frankreich wollen weitere Industrie-Allianzen auf europäischer Ebene fördern. Geplant seien Zusammenarbeiten in den Bereichen Luftfahrt-Biokraftstoffe sowie einer kohlenstoffarmen Industrie, heißt es in einem Papier der beiden Länder zur aktualisierten europäischen Industriestrategie.

Bei Batteriezellen und Halbleitern gibt es bereits milliardenschwere europäische Förderprojekte. Dadurch soll der Rückstand gegenüber Anbietern aus Asien und den USA aufgeholt werden. Auch im Cloud Computing und bei Wasserstoffen gibt es eine Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.

"Jetzt ist der Moment, alle Schalthebel der Industriepolitik zu betätigen, um so aktiv die grüne und digitale Transformation voranzubringen", erklärte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Dafür sollten auch Mittel aus dem Corona-Wiederaufbaufonds der EU genutzt werden.

(Quelle: Handelsblatt)



11. Februar 2021: Starker Schneefall über Frankreich und Deutschland

Diese Woche ist vom Schneefall geprägt. Große Teile Frankreichs und Deutschlands versinken im Winterchaos. Diejenigen, die zur Arbeit fahren müssen, könnten aufgrund dieser schlechten Wetterbedingungen und niedrigen Temperaturen in Schwierigkeiten geraten...



4. Februar 2021: Landesweiter Generalstreik in Frankreich angekündigt

Ein landesweiter Generalstreik in Frankreich ist für heute angekündigt und wird voraussichtlich bis morgen um 6 Uhr andauern. In dieser Zeit wird es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Störungen im Transportwesen kommen.

Der Aufruf zu dem Streik erfolgte durch die französische Arbeitergewerkschaft CGT, der sich mehrere weitere führende Arbeitnehmerorganisationen sowie Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes wie Beamte und Gesundheitspersonal anschlossen. Auch Lehrer und Kindergärtner wollen die Arbeit niederlegen, weshalb mehrere Schulen sowie Betreuungseinrichtungen am 4. Februar geschlossen bleiben.

Grund für die Demonstrationen ist der Unmut vieler Arbeitnehmer über die Corona-Maßnahmen der französischen Regierung. Frankreich verzichtet derzeit trotz steigender Infektionszahlen auf einen erneuten Lockdown, dennoch sind viele Bürger unzufrieden. Während die einen an der Notwendigkeit der bestehenden Beschränkungen zweifeln, fühlen sich andere nicht ausreichend geschützt. So sind sowohl Schulen, als auch Kindergärten trotz der ungünstigen Pandemie-Entwicklung in Frankreich geöffnet.

(Quelle: Check24)




28. Januar 2021: Landgeräusche und -gerüche werden in Frankreich Kulturerbe

In Frankreich hatte es zuletzt einige Prozesse gegen angebliche Belästigungen auf dem Land gegeben. Zugezogene aus der Stadt beschwerten sich wegen krähender Hühner, blökender Schafe und Stallgerüchen. Das Parlament in Paris besiegelte nun ein Gesetz zum Schutz der Geräusche und Gerüche auf dem Land – das sogenannte “Sinnes-Erbe”. Damit sollen Klagen zugezogener Städter über zu viel Lärm auf dem Land verhindert werden. “Wer auf dem Land wohne, müsse „einige Belästigungen in Kauf nehmen”, so Frankreichs Agrar-Staatssekretär Joël Giraud.

Die Initiative für den Schutz des ländlichen Erbes geht auf den Bürgermeister von Gajac im Südwesten Frankreichs, Bruno Dionis du Séjour, zurück. Der pensionierte Landwirt hatte sich in einem offenen Brief gegen Zugezogene “mehrheitlich städtischer Herkunft” gewandt, die aufs Land ziehen “und dort entdecken, dass Eier nicht auf Bäumen wachsen”. Der Ortsvorsteher erhielt dafür massiven Zuspruch.

Viele französische Großstädter flüchteten während des ersten Lockdowns in ihre Häuser auf dem Land. Die Städter haben aber nun auf Langzeit gefallen am Landleben gefunden. Immobilienmakler auf dem Land könnten sich vor dem Ansturm der Pariser kaum retten, heißt es.

Ist auch in Deutschland so ein Gesetz notwendig, um das Landleben zu erhalten? Auch dort komme es öfter zu Klagen. Im Juni 2020 hat Silvia Stengel eine Petition ins Leben gerufen, analog zum Geschehen in Frankreich. Bisher haben über 13.000 Bürger unterschrieben.

(Quelle: top agrar)



21. Januar 2021: Keine Übernahme von Carrefour

Angesichts der Corona-Krise und ihren Folgen für Wirtschaft und Beschäftigung ist Frankreich besonders wachsam bei Firmenübernahmen.

Nach einer Veto-Drohung Frankreichs haben die kanadische Alimentation Couche-Tard und der Einzelhandelsgigant Carrefour Gespräche über einen möglichen milliardenschweren Zusammenschluss vorerst eingestellt. Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hatte offen damit gedroht, einen Deal zu blockieren.

Mitte vergangener Woche hatte Carrefour mitgeteilt, die Kanadier seien auf den französischen Supermarktriesen „in freundlicher Absicht“ zugekommen. Wie ein Zusammengehen konkret aussehen könnte, wurde nicht erklärt.

Le Maire machte daraufhin schwere Bedenken geltend: Carrefour sei mit über 100 000 Beschäftigten der wichtigste private Arbeitgeber im Land, das Unternehmen stehe für rund ein Fünftel des Nahrungsmittelhandels in Frankreich.

Alimentation Couche-Tard hat sich in den vergangenen Jahren durch Zukäufe stetig vergrößert – zuerst in Kanada, später in den USA. Seit 2012 ist das Unternehmen in Europa vertreten. Eine Übernahme von Carrefour hätte Couche-Tards Präsenz in Europa sowie Südamerika erhöht. Carrefour betreibt allein in Europa 2800 Supermärkte sowie gut 700 großflächige Einkaufsmärkte.

(Quelle: dpa)



14. Januar 2021: Franzosen werden dazu aufgerufen Strom zu sparen

In Frankreich geht die Angst vor einem Blackout um. Die Regierung ruft die Bevölkerung zum Stromsparen auf. Zwei Dinge kommen gerade zusammen: Ein extrem kalter Winter und die Pandemie.

Nein, versichert der französische Stromlieferant RTE: “Es sind keine Stromunterbrechungen vorgesehen.” Dennoch hat das Tochterunternehmen des Staatskonzerns Électricité de France (EdF) die Bürger dazu aufgerufen, Strom zu sparen. Zwischen 7 und 13 Uhr sollten sie Lichter löschen, keine Waschmaschine laufen lassen und unbenutzte Internetzugänge kappen.

(Quelle: Badische Zeitung)




10. Dezember 2020: Die Folgen des Lockdowns in Frankreich im vergangenen Monat

Laut einer Umfrage des französischen Arbeitsministeriums, haben 71% der Manager im Home-Office gearbeitet, aber nicht alle darunter konnten wirklich zu 100% von Zuhause aus arbeiten. Dem Großteil der Manager in Frankreich sollten dabei digitalisierte Aufgaben erleichtert werden.

Home-Office trägt zwar zu einem besseren Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben, aber auch zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands bei. Dabei sei anzumerken, dass sich 31 % der Führungskräfte über eine negative Auswirkung auf ihre Psyche beklagen, dazu kommen weitere 16 %, die von erhöhtem Konsum von Tabak, Kaffee und Alkohol sprechen.



3. Dezember 2020: Aldi schreibt Geschichte in Frankreich

Es ist die größte Übernahme in der Geschichte der Firmengruppe: 547 Filialen des Konkurrenten Groupe Casino werden von Aldi Nord übernommen.

Der Lebensmitteldiscounter Aldi übernimmt in Frankreich 547 Filialen und drei Zentrallager des Konkurrenten Groupe Casino. Es handele sich um die größte Akquisition in der Geschichte der Unternehmensgruppe Aldi Nord, wie der deutsche Konzern in Essen mitteilte.

Aldi Nord bezifferte sie auf 717 Millionen Euro. Im März habe man ein bindendes Angebot abgegeben, nun hätten die Wettbewerbsbehörden abschließend zugestimmt.

Die Integration der Märkte soll bis Ende 2021 geschafft sein. Die meisten der Filialen werden bislang unter der Marke Leader Price geführt. Aldi Nord will mit dem Zukauf seine Marktstellung in Frankreich ausbauen und sein Filialnetz verdichten, wie es hieß.

(Quelle: ZDF)




26. November 2020: Veränderte Bedingungen erschweren Expats die Arbeitsweise

Die Depression der Weltenbummler und Expats blieb auch in Frankreich nicht aus. Viele Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen haben seit März Schwierigkeiten, die Grenzen zu überschreiten und können nicht mehr nach Belieben reisen.

Zwischen Resignation, Langeweile und der Suche nach neuen Räumlichkeiten versuchen sie, sich an diese neue Situation anzupassen, die ihre Arbeitsweise und ihr ganzes Leben verändert…



19. November 2020: Angst, den Job zu verlieren

Zwischen der Suche nach dem Sinn und der Stabilität: Zwingt uns die Krise zur Wahl? Zwar gibt es im aktuellen Kontext in Frankreich viele Versuchungen zur Umschulung, aber es scheint, dass die Realität des Arbeitsmarktes für viele Arbeitnehmer nach wie vor ein begrenzender Faktor ist.

Laut einer Studie von Glassdoor, die unter mehr als 1000 französischen Arbeitnehmern durchgeführt wurde, befürchten 39 % der Befragten, ihren Arbeitsplatz aufgrund der Gesundheitskrise zu verlieren. Diese Unsicherheit betrifft in erster Linie die Schwächsten, nämlich junge Menschen, denn 50 % der 16- bis 24-Jährigen befürchten, ihre Stelle zu verlieren.

Angesichts dieser Sorge scheinen die meisten von ihnen ihre Ziele zu überdenken und die Nachhaltigkeit ihrer Arbeitsplätze zu begünstigen, auch wenn dies bedeutet, dass alle Pläne für Veränderungen auf später verschoben werden müssen.



12. November 2020: Noch keine Lockerung der Beschränkungen in Sicht

Ein neuer Beratungsausschuss über die aktuelle Lage findet heute Morgen im Elysée-Palast statt. Um 18 Uhr folgt dann eine Pressekonferenz in Anwesenheit von Premierminister Jean Castex.

Laut verschiedener Quellen wird es jedoch "noch zu früh sein, Entscheidungen zu treffen", um die Beschränkungen zu lockern, trotz der Forderungen insbesondere von kleinen Händlern.

"Wir bewegen uns überhaupt nicht auf eine Lockerung des Handels zu", so ein Berater der Exekutive. Es gibt erste Indikatoren, die von Olivier Véran erwähnt wurden, aber der "Rückgang ist nicht stark genug, und wir haben noch nicht genügend Erkenntnisse, um zu wissen, ob es sich nur um einen zyklischen oder einen Trend handelt".

(Quelle: Dernières Nouvelles D'Alsace)



5. November 2020: Die Ausgangsbescheinigung ist wieder zurück

Seit letzten Freitag müssen Sie eine Bescheinigung mit sich führen, um an Ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Diese muss von Ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden und gilt zunächst unbefristet. Sollte es sich um eine außergewöhnliche Reise handeln, muss diese Attestation de déplacement dérogatoire systematisch erneuert werden.

Es gibt jedoch eine kleine Änderung: Die Bescheinigung, welche für persönliche Zwecke verwendet wird, ist ebenso über die App TousAntiCovid erhältlich. So möchte die Regierung die Franzosen ermutigen, diese herunterzuladen.




29. Oktober 2020: Neuer Lockdown in Frankreich, Schulen bleiben aber geöffnet

Nach den gestrigen Ankündigungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, stellen sich mehrere Fragen: Wie lange wird dieser neue Lockdown andauern? Werden die Schulen wie gewünscht tatsächlich offen bleiben können? Wird Home Office, soweit möglich, wirklich für die "breite Masse" umzusetzen sein?

Seit dem Frühling zählt Frankreich 800 000 Arbeitslose mehr. Besonders in Paris macht sich zunehmende Armut bemerkbar, die inzwischen auch die Mittelschicht Frankreichs erreicht hat.



22. Oktober 2020: Deutsch-französische Grenzübergänge weiterhin passierbar

Im Kampf gegen steigende Corona-Zahlen wurde in Frankreich der Gesundheitsnotstand von diesem Samstag an wieder eingeführt. Allerdings können Reisende aus Deutschland – in den meisten Fällen – nach wie vor nach Frankreich einreisen, Grenzkontrollen finden aber statt.

Aufgrund der steil anwachsenden Infektionszahlen ist die Sorge nun groß, dass die Grenzen erneut geschlossen werden. Diese Maßnahme wieder aufzugreifen, ist jedoch vorerst nicht geplant. Trotz der steigenden Infektionszahlen bleiben also die Grenzen (zunächst) geöffnet.

(Quelle: Südwest Presse)



15. Oktober 2020: 18:30 Uhr, die Serie des deutsch-französischen Senders ARTE

18:30 Uhr ist die Uhrzeit um die sich Éric und Melissa, zwei Arbeitskollegen, jeden Abend nach der Arbeit treffen, um gemeinsam zur Bushaltestelle zu laufen.

In diesen tagtäglichen fünf Minuten, in der die Welt zwischen Privat- und Berufsleben verschwimmt, verfolgen wir die Beziehung beider Protagonisten im Laufe eines Jahres. Eine berührende und sehr realistische Fiktion, die Sie sich vielleicht in einem Rutsch anschauen könnten.



8. Oktober 2020: LIDL nimmt weitere Einstellungen vor

Gute Nachrichten trotz eines düsteren Wirtschaftsklimas! Der deutsche Discounter LIDL setzt seinen Aufstieg in Frankreich fort. Während viele Unternehmen aufgrund der aktuellen Lage zum Stellenabbau gezwungen sind, wird die deutsche Supermarktkette Neueinstellungen vornehmen.

Dank des starken Wachstums, wird LIDL Frankreich im kommenden Jahr in der Lage sein, 3.000 Einstellungen vorzunehmen. Derzeit zählt das Unternehmen 39.000 Beschäftigte.



1. Oktober 2020: Frankreich senkt Produktionssteuern

Seit 2014 verfolgt Frankreich eine Wirtschaftspolitik, die die Wettbewerbsfähigkeit fördern soll.

Nach massiven Steuererhöhungen zwischen 2011 und 2013 haben sich die verschiedenen Regierungen dazu verpflichtet, die Besteuerung der Unternehmen und Arbeitskosten zu senken. Ziel ist es, an Deutschland dranzubleiben, in einer Euro-Zone, basierend auf dem Wettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten.

Die aktuelle französische Regierung wird diese Senkung um 10 Milliarden Euro der Produktionssteuern fortsetzen. Ob dies ausreichend sein wird, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden?

(Quelle: Handelsblatt)


Olivier Geslin Connexion-Emploi

Viel Spaß beim Lesen!

Olivier Geslin