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Limoges entdecken: Arbeitsmarkt und Chancen für Fachkräfte

Limoges entdecken: Arbeitsmarkt und Chancen für Fachkräfte

Sie suchen eine berufliche Veränderung in Frankreich? Dann sollten Sie Limoges kennen! Die Stadt im Westen Frankreichs überrascht mit zahlreichen Jobchancen in Pflege, Handwerk, IT und Nachhaltigkeit. Während viele Regionen in Europa unter Fachkräftemangel leiden, setzt Limoges aktiv auf internationale Bewerber – besonders aus Deutschland. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Berufe dort aktuell besonders gefragt sind und warum sich ein Neuanfang in Limoges lohnen kann.

 



1. Limoges: Eine Stadt mit wirtschaftlichem Potenzial

1. Limoges: Eine Stadt mit wirtschaftlichem Potenzial

Limoges, Hauptstadt des Départements Haute-Vienne in der Region Nouvelle-Aquitaine, ist weit mehr als nur ein Zentrum für feines Porzellan. Mit rund 130.000 Einwohnern bietet die Stadt ein dynamisches wirtschaftliches Umfeld, das in Frankreich zunehmend Aufmerksamkeit erregt. Besonders in den Bereichen Gesundheit, Handwerk, Logistik und Digitalisierung entstehen neue Arbeitsplätze. Laut INSEE verzeichnete Limoges im Jahr 2024 eine Arbeitslosenquote von 7,8 %, deutlich unter dem nationalen Durchschnitt von 8,4 %.

Mehr als 7.000 Unternehmen sind in der Agglomeration ansässig, darunter große Arbeitgeber wie Legrand (Elektroinstallationen) oder das Universitätskrankenhaus CHU de Limoges, mit über 6.500 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region.

Auch der Zugang zu Bildung ist stark: Die Université de Limoges zählt über 15.000 Studierende und kooperiert eng mit der lokalen Wirtschaft – ein Katalysator für Innovation und Forschung, etwa im Bereich Biomedizin oder Umwelttechnologien.

Hinzu kommt ein überzeugendes Lebensumfeld: Die Lebenshaltungskosten in Limoges liegen etwa 30 % unter denen von Paris, und Mietpreise sind für deutsche Verhältnisse attraktiv – ein zentral gelegenes Apartment mit 60 m² kostet im Schnitt rund 600 € pro Monat.

"Diese Mischung aus wirtschaftlicher Stabilität, beruflichen Chancen und hoher Lebensqualität macht Limoges zu einem echten Geheimtipp für deutsche Fachkräfte, die in Frankreich Fuß fassen möchten."

Susanne Goniak
Senior Recruiter
Eurojob-Consulting

SGoniak




2. Die gefragtesten Berufe in Limoges im Jahr 2025

2. Die gefragtesten Berufe in Limoges im Jahr 2025

In Limoges herrscht wie in vielen französischen Regionen ein akuter Fachkräftemangel, der sich 2025 weiter verschärft. Laut einer Erhebung von France Travaili gehören Pflegekräfte, Facharbeiter im Baugewerbe, IT-Spezialisten und Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe zu den am meisten gesuchten Berufsgruppen in der Stadt und Umgebung.

Konkret wurden im ersten Quartal 2025 allein im Großraum Limoges über 3.200 offene Stellen gemeldet – davon rund:

  • 850 Stellen im Gesundheits- und Sozialwesen
  • 540 im Bau- und Installationsgewerbe
  • 430 in Transport und Logistik
  • 400 in Hotellerie und Gastronomie
  • 350 im Einzelhandel
  • 270 im Bereich IT und digitale Technologien

Die hohe Nachfrage hat mehrere Ursachen: Neben einer alternden Bevölkerung und dem Rentenabgang der Baby-Boomer kommt hinzu, dass viele junge Menschen Limoges für größere Städte wie Bordeaux oder Toulouse verlassen. Dies öffnet Chancen für internationale Bewerber – insbesondere solche aus Deutschland, die über anerkannte Qualifikationen verfügen.

Für viele dieser Berufe genügt ein mittlerer Bildungsabschluss mit Berufserfahrung. Zudem fördert das französische Programm „Mobilité européenne“ aktiv den grenzüberschreitenden Arbeitsmarktzugang innerhalb der EU. Auf Plattformen wie EURES finden deutschsprachige Bewerber gezielte Angebote und Unterstützung bei der Arbeitssuche in Frankreich.

Ob als Krankenpfleger, Elektriker, Webentwickler oder Koch – wer über Fachwissen verfügt und bereit ist, sich sprachlich anzupassen, findet in Limoges echte Perspektiven.



3. Pflege- und Gesundheitsberufe: Dringend gesucht

3. Pflege- und Gesundheitsberufe: Dringend gesucht

Der Gesundheitssektor in Limoges steht 2025 unter massivem Druck.

" Die Region verzeichnet eine rasch alternde Bevölkerung, während gleichzeitig viele Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte in den Ruhestand gehen."

Susanne Goniak
Senior Recruiter
Eurojob-Consulting

SGoniak


Laut einem Bericht der Agence régionale de santé Nouvelle-Aquitaine fehlen allein im Département Haute-Vienne über 1.200 Pflegekräfte, darunter sowohl Krankenpfleger, Altenpfleger als auch ambulante Hilfskräfte.

Ein zentraler Arbeitgeber ist das CHU de Limoges, das größte Krankenhaus der Region, das rund 6.500 Mitarbeitende beschäftigt und regelmäßig neue Stellen ausschreibt. Daneben suchen auch Altenheime, Reha-Zentren und ambulante Dienste wie APF France Handicap qualifiziertes Personal.

Für deutsche Pflegefachkräfte ist der Einstieg vergleichsweise einfach: Frankreich erkennt deutsche Abschlüsse wie den „Gesundheits- und Krankenpfleger“ in der Regel im Rahmen der EU-Berufsanerkennung an. Bewerber sollten jedoch über ausreichende Französischkenntnisse verfügen – mindestens Niveau B1 –, insbesondere für die Kommunikation mit Patienten.

Die Arbeitsbedingungen in Limoges gelten als vergleichsweise attraktiv: Viele Einrichtungen bieten geregelte Arbeitszeiten, unbefristete Verträge und eine bessere Work-Life-Balance als in deutschen Ballungszentren. Das Einstiegsgehalt für Pflegekräfte liegt zwischen 1.900 und 2.300 € brutto im Monat, mit Entwicklungsmöglichkeiten bei Spezialisierung (z. B. Notfallpflege, Onkologie, Psychiatrie).

"Für deutsche Bewerberinnen und Bewerber ist der Gesundheitssektor in Limoges nicht nur ein sicherer Jobmarkt, sondern auch ein Sprungbrett für eine langfristige Karriere in Frankreich."

Susanne Goniak
Senior Recruiter
Eurojob-Consulting

SGoniak




4. Technische und handwerkliche Berufe im Aufschwung

4. Technische und handwerkliche Berufe im Aufschwung

Die Nachfrage nach technischen und handwerklichen Fachkräften in Limoges wächst stetig – ein Trend, der sich 2025 noch weiter verstärkt. Besonders in den Bereichen Elektrotechnik, Sanitärinstallation, Bau, Heizung, Metallverarbeitung und erneuerbare Energien melden Unternehmen und Handwerksbetriebe einen chronischen Personalmangel.

Laut dem regionalen Branchenreport der Chambre de Métiers et de l’Artisanat Nouvelle-Aquitaine sind im ersten Halbjahr 2025 in der Region über 1.800 Stellen in Bau und Handwerk unbesetzt – davon über 300 allein in Limoges und Umgebung. Besonders gefragt sind Elektriker, Klempner, Schweißer, Dachdecker, Maurer und Kälte- und Klimatechniker.

Hinzu kommen Investitionen der Stadt in öffentliche Infrastrukturprojekte, etwa im sozialen Wohnungsbau oder bei der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude. Diese Großprojekte schaffen stabile Arbeitsplätze für Fachkräfte, die sowohl in festen Anstellungen als auch als Selbstständige tätig sein können.

"Deutsche Handwerker genießen dabei einen ausgezeichneten Ruf in Frankreich – ihre Qualifikationen werden als hochwertig angesehen, und viele Betriebe sind offen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit."

Susanne Goniak
Senior Recruiter
Eurojob-Consulting

SGoniak


Bewerber profitieren zudem von Förderprogrammen der EU wie dem EURES-Targeted Mobility Scheme, das Umzugskosten, Sprachkurse und Integration unterstützt.

Besonders attraktiv: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für qualifizierte Handwerker liegt in Limoges bei rund 2.200 € brutto, mit deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten als in deutschen Großstädten. Wer also handwerkliches Können mitbringt, findet in Limoges eine echte Perspektive – mit langfristigem Bedarf und beruflicher Stabilität.



5. Neue Berufstrends: IT, Umwelt und Nachhaltigkeit

5. Neue Berufstrends: IT, Umwelt und Nachhaltigkeit
"Neben klassischen Berufsbildern erlebt Limoges aktuell einen strukturellen Wandel, bei dem Digitalisierung, Nachhaltigkeit und technologische Innovation im Mittelpunkt stehen. "

Susanne Goniak
Senior Recruiter
Eurojob-Consulting

SGoniak


Diese Entwicklung schafft neue Berufe, die besonders für junge Fachkräfte aus Deutschland attraktiv sind – zum Beispiel als Datenanalyst, Webentwickler, IT-Sicherheitsexperte, Umweltingenieur oder Projektmanager für nachhaltige Transformation.

Ein Vorreiter in dieser Entwicklung ist der Limoger Industriekonzern Legrand, international bekannt für elektrische Infrastruktur- und Gebäudetechnik, der über 6.000 Angestellte in Frankreich beschäftigt. Das Unternehmen investiert stark in Smart-Home-Technologien, Energieeffizienz und digitale Systeme – Bereiche, in denen kontinuierlich neue Stellen entstehen, auch für ausländische Spezialisten.

Auch im öffentlichen Sektor und bei Start-ups wächst der Bedarf. Laut dem Innovationsbericht der Région Nouvelle-Aquitaine wurden 2024 über 1.100 neue Arbeitsplätze in den Bereichen digitale Transformation, Green Tech und Energieberatung geschaffen – ein Zuwachs von über 25 % im Vergleich zum Vorjahr.

Zudem profitiert Limoges vom französischen Konjunkturprogramm France Relance, das gezielt Projekte im Bereich Umweltschutz, erneuerbare Energien und digitale Infrastruktur fördert. Unternehmen erhalten Zuschüsse, wenn sie nachhaltige Jobs schaffen – eine Chance für qualifizierte EU-Bürger, sich auf zukunftsorientierte Positionen zu bewerben.

Deutsche Bewerber mit Kompetenzen in IT, UX-Design, Solartechnik, Nachhaltigkeitsmanagement oder künstlicher Intelligenz finden in Limoges ein schnell wachsendes Arbeitsfeld, das auch Karriereentwicklung, interkulturelle Erfahrungen und lebenswerte Rahmenbedingungen miteinander vereint.

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Olivier

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