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Arbeit in Österreich finden: Die 10 besten Stellenportale 2026

Arbeit in Österreich finden: Die 10 besten Stellenportale 2026

Österreich bietet zahlreiche berufliche Möglichkeiten für Deutsche, die ihre Karriere im Ausland voranbringen möchten. Wer passende Stellenangebote finden will, sollte jedoch wissen, wo man die Suche am besten beginnt. Hier sind die wichtigsten österreichischen Jobbörsen sowie einige Tipps, mit denen Sie Ihre Jobsuche optimieren können.

 



Wo man am besten nach Stellenangeboten in Österreich sucht

1. Wo man am besten nach Stellenangeboten in Österreich sucht

Für eine erfolgreiche Jobsuche in Österreich empfiehlt es sich, nicht nur eine einzige Plattform zu nutzen. Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenanzeigen auf unterschiedlichen Portalen, abhängig von Branche, Region und gesuchtem Profil.

Das österreichische Arbeitsmarktservice verweist auf zahlreiche allgemeine und spezialisierte Jobbörsen. Zu den wichtigsten gehören unter anderem:

  • Arbeitsmarktservice Österreich (AMS): Der österreichische öffentliche Arbeitsmarktservice ist eine wichtige Anlaufstelle für Jobsuchende. Über den eJob-Room können zahlreiche Stellenangebote aus ganz Österreich abgerufen und nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden.

  • karriere.at: Diese österreichische Jobbörse gehört zu den etablierten Plattformen des Arbeitsmarktes. Sie bietet Stellenangebote aus zahlreichen Berufsfeldern sowie Jobbenachrichtigungen und weitere Tools zur Unterstützung der Jobsuche.

  • StepStone Österreich: Die Plattform richtet sich unter anderem an Fach- und Führungskräfte und bietet eine große Auswahl an Stellenangeboten. Besonders stark vertreten sind Bereiche wie IT, Ingenieurwesen, Industrie, Finanzen, Handel und Vertrieb.

  • Indeed Österreich: Die Metajobbörse bündelt Stellenanzeigen aus zahlreichen Quellen. Die Ergebnisse lassen sich nach Beruf, Region, Vertragsart oder Berufserfahrung filtern. Außerdem können Jobsuchende Benachrichtigungen für neue passende Angebote einrichten.

  • LinkedIn Jobs: Das berufliche Netzwerk spielt auch in Österreich eine wichtige Rolle bei der Personalsuche. Unternehmen veröffentlichen dort ihre offenen Stellen, während Recruiter potenzielle Kandidaten direkt kontaktieren können. Ein aussagekräftiges Profil auf Deutsch und Englisch kann insbesondere in international ausgerichteten Unternehmen von Vorteil sein.

  • willhaben Jobs: Das in Österreich sehr bekannte Portal beschränkt sich nicht auf Immobilien und Kleinanzeigen. Im Bereich Jobs finden sich Stellenangebote aus zahlreichen Berufsgruppen und Regionen.

  • jobs.at: Diese österreichische Jobbörse bündelt Stellenangebote aus unterschiedlichsten Bereichen, von Industrie und Logistik über IT und Handel bis hin zu Gesundheitsberufen und technischen Tätigkeiten. Jobsuchende können sich zudem passende Stellenangebote zu ihrem Profil anzeigen lassen.

  • Der Standard Jobs: Die Jobbörse der österreichischen Tageszeitung richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Hochschulabsolventen. Die Stellenanzeigen reichen von IT, Management und Finanzen über Recht und Wissenschaft bis hin zur Gastronomie.

  • hokify: Die Plattform ermöglicht eine unkomplizierte Jobsuche und Bewerbung per Smartphone. Angeboten werden unter anderem Stellen in Vertrieb, Gastronomie, Logistik, Handwerk, Industrie und verschiedenen Dienstleistungsberufen.

  • EURES: Für Deutsche, die beruflich nach Österreich wechseln möchten, ist das europäische Netzwerk eine zusätzliche Anlaufstelle. Neben Jobangeboten aus verschiedenen europäischen Ländern bietet EURES Informationen zu beruflicher Mobilität, Arbeitsbedingungen und den Formalitäten bei einem grenzüberschreitenden Wechsel.

  • Connexion-Emploi: Unsere deutsch-französische Jobbörse veröffentlicht regelmäßig Stellenangebote in Österreich in unterschiedlichen Branchen.



Diffusion d'offre

2. Was Deutsche über den österreichischen Arbeitsmarkt wissen sollten

Wer von Deutschland nach Österreich umziehen möchte, sollte sich nicht nur mit passenden Stellenangeboten beschäftigen. Auch Arbeitsbedingungen, Gehaltsstrukturen und regionale Besonderheiten können sich vom deutschen Arbeitsmarkt unterscheiden.

  • Kollektivverträge spielen eine wichtige Rolle: In Österreich werden viele Arbeitsverhältnisse durch Kollektivverträge geregelt. Sie legen unter anderem Mindestgehälter und weitere Rahmenbedingungen für bestimmte Branchen und Berufsgruppen fest. Das konkrete Gehalt kann daher von der Einstufung und der jeweiligen Berufserfahrung abhängen.

  • Das Gehalt sollte im Zusammenhang mit dem Gesamtpaket betrachtet werden: Neben dem vereinbarten Jahresgehalt können in Österreich insbesondere Sonderzahlungen eine Rolle spielen. Das häufig anzutreffende 13. und 14. Gehalt wird in der Regel als Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld bezeichnet und ist häufig kollektivvertraglich oder vertraglich geregelt.

  • Die Regionen unterscheiden sich deutlich: Der Arbeitsmarkt in Wien unterscheidet sich beispielsweise von jenem in Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck. Auch Branchenstruktur, Unternehmenslandschaft, Konsumausgaben und Lebenshaltungskosten können regional unterschiedlich ausfallen.

  • Deutschland und Österreich sind eng miteinander verbunden: Für deutsche Bewerber kann die geografische Nähe ein Vorteil sein. Besonders in Grenzregionen bestehen enge wirtschaftliche Verflechtungen. Gleichzeitig lohnt es sich, die jeweiligen Regelungen zu Sozialversicherung, Steuern und Wohnsitz genau zu prüfen.

  • Deutschkenntnisse sind selbstverständlich nicht das entscheidende Kriterium: Für deutschsprachige Bewerber entfällt eine zentrale Hürde. Je nach Position können jedoch österreichische Fachbegriffe, regionale Ausdrucksweisen oder Unterschiede bei der beruflichen Kommunikation relevant sein. In international ausgerichteten Unternehmen wird zudem häufig Englisch verwendet.

  • Anerkennung von Qualifikationen prüfen: Bei reglementierten Berufen kann vor Aufnahme der Tätigkeit eine formale Anerkennung der beruflichen Qualifikation erforderlich sein. Dies betrifft insbesondere bestimmte Tätigkeiten im Gesundheitswesen und andere reglementierte Berufe.

Ein Wechsel von Deutschland nach Österreich bedeutet somit nicht, dieselben beruflichen Rahmenbedingungen in einem anderen Land vorzufinden. Wer Gehalt, Kollektivvertrag, Region, Arbeitszeit und Sozialversicherung bereits vor der Bewerbung vergleicht, kann seine Jobsuche gezielter ausrichten.



Was man bei einer Bewerbung in Österreich beachten sollte

3. Was man bei einer Bewerbung in Österreich beachten sollte

Jobbörsen sind nur ein Teil der Jobsuche. Um die Chancen auf passende Stellen zu erhöhen, sollten Sie auch auf weitere Aspekte achten.

  • Lebenslauf und Anschreiben individuell anpassen: Ein gut strukturierter österreichischer Lebenslauf ermöglicht es Personalverantwortlichen, Berufserfahrung und Kompetenzen schnell zu erfassen.

  • Job-Alert aktivieren: Die meisten Stellenbörsen bieten Benachrichtigungen an, sobald neue Stellenangebote veröffentlicht werden, die den eigenen Suchkriterien entsprechen. Dadurch lässt sich die Jobsuche effizienter organisieren und der Arbeitsmarkt regelmäßig beobachten.

  • Professionelle Online-Präsenz pflegen: Ein aktuelles LinkedIn-Profil kann klassische Bewerbungen sinnvoll ergänzen. Geben Sie dort unter anderem Ihre beruflichen Kompetenzen, gewünschte Region und bevorzugten Tätigkeitsbereiche an.

  • Vorstellungsgespräche sorgfältig vorbereiten: Informieren Sie sich vor einem Vorstellungsgespräch mit einem österreichischen Arbeitgeber über das Unternehmen, seine Produkte oder Dienstleistungen sowie die Besonderheiten der ausgeschriebenen Stelle.

  • Berufserfahrung aus Deutschland hervorheben: Kenntnisse des deutschen Marktes, Erfahrung mit deutschen Kunden oder Geschäftspartnern sowie ein beruflicher Hintergrund in Deutschland können für österreichische Unternehmen interessant sein, insbesondere bei grenzüberschreitend tätigen Arbeitgebern.

  • Den Umzug frühzeitig planen: Informieren Sie sich vor dem Wechsel über Meldepflichten, Sozialversicherung, Steuern und gegebenenfalls über die für Ihren Beruf geltenden Regelungen. Bei reglementierten Tätigkeiten kann außerdem die Anerkennung Ihrer Qualifikationen erforderlich sein.

Mehr dazu:

 
Olivier Geslin

Olivier Geslin

 

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