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Studium in Frankreich: Studiengebühren, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

20. August 2010

Studieren in Frankreich ist eine gute Chance, über den Tellerrand des eigenen Landes hinaus zu schauen und internationale Erfahrungen zu sammeln. Doch was kostet es in Frankreich zu studieren? Gibt es Studiengebühren? Wie hoch sind die Mietpreise in Paris und anderen Universitätsstädten in Frankreich? Welche finanziellen Förderprogramme können deutsche Studenten für ein Studium in Frankreich in Anspruch nehmen? Antworten auf alle diese Fragen finden Sie hier.

Gibt es in Frankreich Studiengebühren?

Für ein Studium in Frankreich muss man insgesamt mit einem monatlichen Budget von mindestens 430 € rechnen, im Durchschnitt benötigt man allerdings ca. 600 € im Monat. Die tatsächliche Höhe der monatlichen Ausgaben hängt stark von der jeweiligen Situation und auch der Studienfachrichtung der Studenten ab. Natürlich profitieren Studenten von speziellen Konditionen bei Mieten und Verpflegung  (RU= Restaurant universitaire= Mensa), aber dennoch müssen sie für die Einschreibegebühren aufkommen.

Studiengebühren fallen an den französischen Universitäten zwar nicht an, aber alle staatlichen französischen Hochschulen, wie auch die deutschen Universitäten, erheben Immatrikulationsgebühren. Diese variieren je nach Studiengang in den staatlichen Einrichtungen zwischen 150 und 900 €:  ein Bachelorstudiengang kostet zum Beispiel 171 € pro Studienjahr, ingenieurwissenschaftliche Fächer 512 € und ein Master 231€ - und zwar an jeder französischen Universität. Zum Teil werden gesonderte Zulassungs- oder Bearbeitungsgebühren für spezielle Prüfungen erhoben.

Studiengebühren im engeren Sinne fallen nur an den Grandes Ecoles an, die Kosten können in privaten Einrichtungen zwischen 3000 bis 7000 € oder sogar mehr pro Studienjahr betragen.

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Frankreich?

Hier ein Überblick über die  wichtigsten monatlichen Ausgaben aus dem Jahr 2009 mit denen Sie als Student in Frankreich rechnen müssen (diese Schätzungen decken nicht die Kosten, die im ersten Monat nach Ihrer Ankunft in Frankreich auf Sie zukommen und bis zu 1500 € betragen können).

  • Wohnung: 150 € (Zimmer im Studentenwohnheim) - 400 € (Einzimmerwohnung in der Stadt)
  • Lebensmittel: 230 €
  • Verkehrsmittel: 31 €
  • Schulgeld: 92
  • Telephonkosten: 30 €   
  • + Diverse Ausgaben (Freizeit/ Kleider)

Zu diesen Kosten kommen gegebenenfalls noch die Beiträge für die studentische Sozialversicherung (Régime étudiant de la sécurité sociale). Alle Studierenden müssen entweder dort versichert sein oder einen anderen Versicherungsnachweis bei der Immatrikulation vorlegen (für deutsche Studierende ist ein Nachweis der deutschen Krankenversicherung ausreichend).

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Finanzierungsmöglichkeiten in Frankreich

In Frankreich gibt es zahlreiche Möglichkeiten finanzielle Unterstützung während des Studiums zu beantragen, auch für ausländische Studierende. Sobald man einen Wohnungsnachweis und ein französisches Konto besitzt, kann man zum Beispiel Wohngeld (CAF) beantragen. Des Weiteren bieten auch die französische Regierung oder das französische Studentenwerk finanzielle Förderungen an.

Aber auch von deutscher Seite aus, werde Auslandstudienaufenthalte vielseitig gefördert:

Nimmt man an universitären Austauschprogrammen teil, kann man in den Genuss von (Teil-) Stipendien von öffentlichen Organisationen wie dem DAAD im Rahmen von ERASMUS oder anderen Programmen, dem deutsch-französischen Hochschulkolleg, oder anderen Stiftungen und Zentren kommen. Außerdem  ist es möglich, Auslandsbafög oder Bildungskredite in Deutschland zu beantragen. Nach dem neuen Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) kann dies nun auch einfacher gefördert werden. Informationen  dazu unter www.das-neue-bafoeg.de. Dort gibt es auch ein Verzeichnis der für die jeweiligen Länder zuständigen Ämter für Ausbildungsförderung.

Finanzierungsmöglichkeiten in Deutschland

Nimmt man an universitären Austauschprogrammen teil, kann man in den Genuss von (Teil-) Stipendien von öffentlichen Organisationen kommen (DAAD im Rahmen von ERASMUS oder anderen Programmen, deutsch-französischer Hochschulkolleg, andere Stiftungen und Zentren). Außerdem  ist es möglich, Auslandsbafög oder Bildungskredite in Deutschland zu beantragen. Informationen  dazu unter:

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