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10 Tipps für einen erfolgreichen französischen Lebenslauf

2 juillet 2014

Der Lebenslauf ist Ihre Visitenkarte, mit der Sie beim Personaler bei einer Bewerbung in Frankreich Eindruck machen können. Hier sind 10 Tipps für einen erfolgreichen Lebenslauf.

1. Den Lebenslauf strukturieren

Ein Lebenslauf besteht aus folgenden Abschnitten: einem kurzen Steckbrief mit Adresse, Kontaktmöglichkeiten und Familienstand, einem Abschnitt zur Ausbildung, ein weiterer über die Berufserfahrung (und Ausbildung) und schließlich einem Teil über außerberufliche Aktivitäten und Interessen. Bei der Berufserfahrung steht es Ihnen frei, ob Sie die jüngsten oder die ältesten zuerst erwähnen oder ob Sie zunächst Ihre Kompetenzen schildern. Stellen Sie ihre gesamten Kompetenzen vor, bevor Sie die verschiedenen Posten präsentieren, die Sie besetzt haben.

2. Eine Überschrift

Eine Kopfzeile kann man nicht umgehen. Sie fungiert quasi als Zusammenfassung Ihres beruflichen Vorhabens und Ihres Verantwortungsniveaus und erlaubt es dem Personaler, auf einen Blick zu sehen, ob Ihr Profil seinen Anforderungen entgegenkommt.

Vergessen Sie schmeichlerische aber völlig abgenutzte Phrasen, die über jedem Lebenslauf auftauchen. Wenn Sie auf eine Stellenausschreibung antworten, ist es ratsam, die Beschreibung des Jobs in der Stellenanzeige im eigenen Titel aufzunehmen und auszubauen.

3. Den Lebenslauf an das jeweilige Stellenangebot anpassen

Natürlich geht es nicht darum, seinen Lebenslauf jedes Mal von Grund auf umzubauen. Weder das Layout noch die Angaben noch die Rubriken müssen verändert werden. Allerdings sollten der Titel und die Überschriften bei den bisher ausgeübten Jobs so verändert werden, dass sie die Aufmerksamkeit des Personalers wecken. Er muss das Gefühl haben, dass der Lebenslauf direkt an ihn gerichtet ist und auf ihn abzielt.

4. Auf Schlüsselbegriffe achten

Wenn man online nach einem Job sucht, muss man meist auf den Websites bestimmte Kriterien anklicken, nach denen man sucht. Damit das gelingt, sollte man eine Reihe von Schlüsselbegriffen parat haben, die mit dem Job zusammenhängen.

Meist finden sich diese Begriffe in den Jobanzeigen, die man daher immer ganz genau lesen sollte. Das fängt beim Titel an, bei der Branche und geht über die ausgeschriebene Stelle bis hin zum Ausbildungsniveau. All das muss sich am Ende wieder im Lebenslauf finden, um die erste Hürde zu nehmen.

5. Sich kurzfassen

Bei diesem Thema sind die meisten Personaler in Frankreich kompromisslos: Eine Seite Lebenslauf und nicht mehr für Berufsanfänger. Bei der Menge an Lebensläufen, die sie durchgehen müssen, haben sie nur sehr wenig Zeit, um jeden Einzelnen zu analysieren. Halten Sie sich daher so knapp wie möglich und fassen Sie zusammen. Bei berufserfahrenen Bewerbern werden auch zwei Seiten akzeptiert.

6. Sachlich bleiben

Das Bessere ist der Feind des Guten. Wenige Farben, wenige Logos, wenige Tabellen: Ihr Lebenslauf soll vor allem informativ sein. Sofern man nicht gerade nach einem Job als Grafiker sucht, sollte der Lebenslauf so schlicht wie möglich gestaltet sein. Das schönste Layout ist oft das einfachste.

7. Den Abschnitt „Berufserfahrung" zusammenfassen

Die meisten Personaler werden es bestätigen: In der Rubrik Berufserfahrung stehen oft sehr viele unnötige Informationen und Details. Es ist nicht notwendig, jeden Studentenjob extra zu erwähnen, vor allem, wenn dieser nichts mit der Stelle, auf die Sie sich bewerben, zu tun hat.

8. Nicht schwindeln

Wohl jeder hat in seinem Lebenslauf zumindest mal ein wenig übertrieben. Aber die Personaler sind nicht auf den Kopf gefallen. 75 Prozent der Personalverantwortlichen in Frankreich gehen davon aus, dass Bewerber beim Ausbildungsniveau und ihren Fähigkeiten nicht immer ganz die Wahrheit sagen. Und in der Regel können die Einstellungsprofis solche unwahren von wahren Lebensläufen unterscheiden, und nicht alle Schummeleien stoßen gleich sauer auf. „Wenn man die Dauer eines Jobs verlängert, um eine Lücke im Lebenslauf zu schließen, dann verstehe ich das", so eine Personalerin. „Aber einen Beruf oder einen Abschluss zu erfinden, das ist sowohl dumm als auch unverantwortlich. Dabei ist es heute für uns sehr einfach, die Angaben in einem Lebenslauf zu verifizieren."

9. Korrekturlesen lassen

Damit Ihr Lebenslauf gut lesbar ist und keine Fehler enthält, weder inhaltliche noch orthographische, ist es wichtig, ihn von jemandem gegenlesen zu lassen. Dabei ist es wichtig, den Kontrolleur genau auszuwählen. Denn auch wenn Ihre nächste Umgebung vielleicht den Vorteil hat, gratis zu sein, so ist sie vielleicht nicht kompetent genug. Fehler sind häufig nur schwer zu entdecken. Daher ist es ratsam, einen Profi zu beauftragen. Dabei gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, manche sind sogar gratis. Suchen Sie einfach im Internet.

10. Alles nochmal durchgucken

Aufgeräumt, harmonisch, gepflegt: Der Lebenslauf muss auf den ersten Blick den bestmöglichen Eindruck machen. Achtung: Schon der geringste Fehler kann dazu führen, dass Sie vom Bewerbungsprozess ausgeschlossen werden.

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