Das französische Notensystem im Vergleich zu Deutschland

Das französische Notensystem im Vergleich zu DeutschlandAndere Länder, andere Sitten, das gilt auch in Bezug auf das Notensystem. In Deutschland kennen wir in der Regel ein Notensystem, welches von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) reicht.

In Schulen werden außer den vollen Zahlen auch Werte wie "2-3" oder "4-" vergeben, an den Universitäten sind die Abstufungen "1,3/ 1,7/ 2,3/ 2,7..." etc. offizielle Noten. Abweichungen von diesem System gibt es in einigen Studienfächern und den letzten Klassen vor dem Abitur, wo in Punkten von 15 (sehr gut) bis 0 (ungenügend) gezählt wird, die aber für die endgültige Abiturnote wieder im 6-Stufen-Schema umgerechnet werden.

Das Notensystem in Frankreich und die deutsche Entsprechung

In Frankreich deckt das Notensystem einen Bereich von 20 bis 0 ab. 20 ist die Höchstpunktzahl, die stets als Vergleichsgröße angegeben wird (14/20). Will man dieses System mit dem deutschen vergleichen kann man von folgender Verteilung ausgehen:

  • Très bien = sehr gut (16-20 Punkte)
  • Bien = gut (14-15 Punkte)
  • Assez bien = befriedigend (12-13 Punkte)
  • Passable = ausreichend (10-11 Punkte)
  • Insuffisant = ungenügend (8-9 und 0-7 Punkte)

Scherzhaft sagt man, die 20 sei für den Papst, die 19 für den Präsidenten und die 18 für den Rektor, weil diese drei Punktzahlen äußerst selten vergeben werden. Das ist auch der Grund dafür, dass die Punkte 15 bis 13 nicht als schlecht empfunden werden. Alles was dagegen unter 10 Punkten liegt, gilt als nicht bestanden.

Weitere Informationen zum französischen Notensystem unter: Échec scolaire : le système de notation responsable ?