Super Mutti sucht Job: Eine Stellensuche sorgt in Frankreich für Wirbel

Super Mutti sucht Job Stellensuche in FrankreichEine Hausfrau aus Frankreich, die keine Hausfrau mehr sein wollte, hat sich entschlossen, eine Jobanzeige aufzugeben, in der sie auf ihre zahlreichen Fähigkeiten aufmerksam macht. Darunter: Eine gehörige Portion Humor.

Dies ist die Geschichte einer Mutter, die sich drei Jahre lang um ihre Kinder gekümmert hat. Jetzt kommt die Kleinste in die Schule und sie selbst, Sandrine Paquet, sucht einen neuen Job. „Es ist höchste Zeit, dass ich wieder anfange, was ich niemals hätte unterbrechen dürfen: die Arbeit", schreibt sie in ihrer Anzeige, die Anfang Oktober auf der Internetseite leboncoin.fr unter dem Titel: „Super-Mama sucht einen Job" erschienen ist.

Anzeige Super Mutti leboncoin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Magazin Ouest France nahm die Geschichte dann auf und kurz darauf wurde sie von den sozialen Netzwerken aufgegriffen. Ob bei Facebook oder Twitter, die Super-Mama hat ordentlich für Aufsehen gesorgt in einem Netz, das nach frischen Geschichten geradezu giert.

Dabei hat Sandrine keinen sonderlich vollen Lebenslauf, wie sie auch selbst zugibt. In einigen humorvollen Zeilen stellt sie aber die Qualitäten dar, die sie auszeichnen. Hier ein paar Beispiele: „Ich bin niemals krank, dazu habe ich keine Zeit." „Mit meinem Verhandlungsgeschick lasse ich die Sondereinheit der Polizei alt aussehen... Und: Ich bin dynamisch. Das letzte Mal, dass ich mich hingesetzt habe, war....hmmm...welcher Tag war vorgestern???" Und es gibt Dutzender solcher Aussagen in dem Schreiben, die zeigen, dass es nicht nur auf die reine fachliche Ausbildung ankommt, sondern auch auf andere Eigenschaften.

Laut Ouest France war die junge Frau erstaunt über den Erfolg, den ihr Jobgesuch im Internet derzeit hat. „Ich habe das in nicht mehr als einer halben Stunde geschrieben", gibt sie zu. Bisher hat sie aber keine passenden Angebote erhalten. Nach drei Jahren Kindererziehung möchte sie auch mal wieder „das Haus verlassen". Immerhin hat sie jetzt schon mal die Anonymität verlassen.

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