Beispiel eines französischen Lebenslauf eines Webdesigners: 5 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Muster eines französischen Lebenslauf eines WebdesignersBewerbungen können in Frankreich je nach Branche unterschiedlich aussehen. Im Folgenden schauen wir uns den Lebenslauf eines Computergrafikers an und analysieren, wie man ihn verbessern kann. Dazu geben wir 5 nützliche Tipps.

Vorlage eines französischen Lebenslaufes für Webdesigner herunterladen

Erster Eindruck:

Der Lebenslauf wirkt wie eine Auflistung von Aufgaben und lässt dabei Erfolge und Ergebnisse praktisch außer Acht. Um einen Personaler von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen, sollten diese hier stärker herausgearbeitet werden.

1. Eine Kurzzusammenfassung einfügen

Eine solche Zusammenfassung wird oben im CV unter dem Titel platziert und soll dazu dienen, eine Übersicht über den beruflichen Werdegang und Erwartungen des Bewerbers zu geben.

Über die einfache Abfolge von Agenturen und Aufgaben hinaus erlaubt das zu beurteilen, ob das Profil des Bewerbers zu den Anforderungen der Position passt. An dieser Stelle können Beispiele und die Darstellung wichtiger Ergebnisse dazu dienen, die eigenen Stärken herauszuarbeiten.

Die Kurzzusammenfassung soll dazu motivieren, sich im Anschluss auch das Portfolio des Bewerbers anzusehen.

2. Berufserfahrung: Genauer auf erreichte Ergebnisse der letzten Position eingehen

Im vorliegenden Lebenslauf hat der Bewerber seine letzte berufliche Station zu wenig gewürdigt, sie nimmt genauso viel Raum ein, wie die Beschreibung der Position als ' directeur artistique free-lance'.

Automatisch kann man so denken, die letzte Anstellung hätte dem Bewerber nicht gefallen und dass er nun wieder als Flashdesigner arbeiten möchte. Dieser Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass die Bezeichnung „Animateur-Flash" (Webdesigner, der sich auch Flash-Design spezialisiert hat), ohne Unterbrechung in den letzten 6 Jahren aufgetaucht ist.

Da für einen Personalverantwortlichen aber vor allem die letzte Position von Bedeutung ist, sollte man die technische Entwicklung in der letzten Position stärker betonen, um eine Weiterentwicklung zu demonstrieren und, dass man zu den Flash-Kenntnissen sich außerdem weiter Richtung HTML 5 entwickelt hat.

3. Stärker auf Ergebnisse eingehen

Insgesamt sollte im Lebenslauf viel stärker auf Ergebnisse eingegangen werden.

Was bringt die Bezeichnung „Réponse aux appels d'offres", wenn man diese nicht genauer erläutert und beschreibt, ob man die Aufträge auch erhalten hat und welchen Umfang die verwalteten Projekte gehabt haben.

Dem Lebenslauf fehlen wichtige Elemente. Was sind die Ergebnisse, die der Bewerber erreicht hat? Was hat er persönlich beigetragen? Was hat er verändert, verbessert, erwirkt? Was ist also sein Mehrwert?

4. Das Layout

In gestalterischen Berufen ist das Layout eines Lebenslaufs besonders wichtig, da man an ihm etwas über die Fähigkeiten des Kandidaten ablesen kann. Man muss aber aufpassen, dass es nicht auf Kosten des Inhalts geht. Genauso muss natürlich auf Grammatik und Rechtschreibung geachtet werden, auch was die Interpunktion am Ende einer Zeile angeht.

5. Manche Schlüsselbegriffe nicht übermäßig einsetzen

Bei Personalvermittlungen, in großen Unternehmen oder auch in den meisten Lebenslaufdatenbanken werden Schlüsselwörter zur Suche geeigneter Profile eingesetzt. Daher ist es wichtig, dass alle wichtigen Begriffe, die mit dem Beruf zusammenhängen, im CV auftauchen. Ab einer bestimmten Menge wird es aber inflationär, wie hier bei der Verwendung des Wortes „flash", das 10 Mal auftaucht. Es empfiehlt sich, Schlüsselwörter höchsten 5 Mal zu wiederholen. Ein weiterer Tipp: Hinter Abkürzungen sollte man keine Punkte setzen.

In diesem CV fehlen Informationen zu den Sprachkenntnissen des Bewerbers. Diese sollten auf jeden Fall erwähnt werden, denn viele Personaler suchen besonders danach. Informationen über spezielle Kenntnisse können schließlich den feinen Unterschied machen, der einen im direkten Vergleich von anderen Bewerbern abhebt, die ähnliche Fachkenntnisse oder einen ähnlichen Werdegang haben.

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